Eltern von neuer Kita in Bramfeld begeistert

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Architektin Edyta Don (5.v.r.) und die Mannschaft der neuen „Chamäleon“-KiTa mit Leiter Olaf Rieck (vorn rechts) Foto: tel

Der Kindergarten „Don Chamäleon“ am Fahrenkrön eröffnet. Im Streit mit der Kita „Auenland“ will nun Hamburger Politiker vermitteln

Bramfeld Großer Andrang am vergangenen Freitag am Fahrenkrön 121b: Architektin Edyta Don stellte den „Don Chamäleon“-Kindergarten auf dem Gelände des neuen Seniorenzentrums (Fahrenkrön125) vor. Edyta Don ist die Ehefrau des Fahrenkrön-Investoren Frank Wagner, die unter dem Markennamen „Don Chamäleon“ eine Kinderboutique in Wellingsbüttel betreibt und jetzt viel Lob für die Anlage des Kindergartens erntete. In einem großzügigen Raumkonzept mit Highlights wie Terrarium, Aquarium und abwechslungsreichem Bewegungsraum ist nichts von der Stange, sondern praktisch alles individuell entworfen – das reicht von den Fliesen in den Sanitärräumen, über den Sternenhimmel in der Ruhezone bis zum „Chamäleon“-Logo selbst. Eltern, deren Kinder seit dem 1. September die neue Betreuungsstätte besuchen, zeigen sich begeistert: „Ich finde das Konzept in seiner Vielfalt großartig. Und die Erzieherinnen kümmern sich rührend um die Kinder“, erklärte Jennifer Tischmann (27) dem Wochenblatt. „Früher ging mein Sohn Kaleo nie gern in die KiTa. Jetzt hat er mir gesagt, dass er sich darauf freut“, berichtete Alexandra Church. Rund ein Dutzend Mitarbeiter/innen kümmern sich wochentags zwischen 7 und 19 Uhr um das Wohl der inzwischen 25 Kinder. Bis Jahresende sollen etwa 40 Kinder aufgenommen sein. Theoretisch bietet das Haus mehr als 100 Kindern Platz. Bereits vor der Eröffnung bahnte sich eine Auseinandersetzung mit der benachbarten KiTa- und Horteinrichtung „Auenland“ an, bei der es um den Tausch von Flächen im Außenbereich, die Zufahrt sowie um Parkplätze geht (das Wochenblatt berichtete). In Gesprächen mit Frank Wagner und den Vertretern der KiTa Aulenland hat sich der CDU-Bezirksabgeordnete Philipp Hentschel als Vermittler angeboten: „Die Situation ist verfahren. Die Kommunikationsprobleme basieren meiner Ansicht nach auf Missverständnissen. Ich will beide Seiten – ohne Anwälte – an einen Tisch bekommen, um die Missverständnisse auszuräumen.“ (tel)

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