Ende in Sicht

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Der neue Kreisel am Spitzbergenweg ist schon gut zu erkennen Foto: rg

Grundsanierung der Meiendorfer Straße geht schneller voran als erwartet

Von Rainer Glitz
Meiendorf
Noch immer müssen sich Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer durch ein Gewirr von rot-weißen Absperrgittern bewegen. Palettenweise stehen graue und rote Pflastersteine an der Baustelle der ehemaligen B 75, es riecht nach frischem Asphalt. Und in der Tat: Die Fahrspur in Richtung City ist nahezu fertig, der entsprechende Radweg ebenfalls. Und der künftige Kreisel am Spitzbergenweg ist bereits deutlich zu erkennen. Die Grundsanierung der Meiendorfer Straße macht gute Fortschritte. Mehr noch: Durch „optimierte Bauabläufe“ werden die Arbeiten sechs Wochen früher als geplant beendet sein, teilte die Verkehrs-Behörde mit. Bereits ab Mitte September wird der gesamte Bereich wieder in beide Richtungen befahrbar sein. Und ab Ende Juni darf man wieder wie gewohnt in den Grönlander Damm abbiegen, ebenso kommt man von der Meiendorfer Straße wieder in den Spitzbergenweg.

Händler und Anwohner können sich freuen


„Ich freue mich, dass hier ein Auftragnehmer den Zuschlag erhalten hat, der sich als sehr leistungsfähig herausstellte. Das sind gute Neuigkeiten für Meiendorf und für die Geschäftsleute im Ortskern“, sagte der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter. Neben den geplagten Händlern freuen sich auch die Anwohner südlich der Baustelle, die bislang große Umwege fahren müssen. Und auch die Anwohner an der Umleitungsstrecke dürfen aufatmen, hier kommt es morgens und nachmittags regelmäßig zu Staus. Der Umbau der maroden Meiendorfer Straße soll laut Buschhüter den Verkehr sicherer und leichter machen. Der Kreisverkehr sei nicht nur Entree für den Meiendorfer Ortskern, sondern verringere auch das Tempo der Autos stadteinwärts.

Letzter Abschnitt

Dringender Sanierungsbedarf besteht noch im letzten Abschnitt bis Oldenfelde. Zwischen Wildgansstraße und der großen Kreuzung an der Berner Straße/Oldenfelder Stieg laufen weiterhin die Grundstücksverhandlungen. Sowohl die Fahrbahn, als auch die bislang nicht befestigten Nebenflächen für Fußgänger und Radfahrer sollen saniert und neu geordnet werden. Wo erforderlich sollen auch Abbiegespuren geschaffen oder verlängert werden. „Die Fahrbahn selbst soll zweispurig bleiben, die Anzahl der Straßenbäume unterm Strich verdoppelt werden“, so Ole Thorben Buschhüter. Für den Neubau der Meiendorfer Straße wurden im Hamburger Haushalt bislang insgesamt knapp zehn Millionen Euro bereitgestellt.
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