„Endlich eine eigene Aula“

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Auf der Aula-Bühne spielt die Schülerband: „Oh, when the Saints go marching in“. Die Leitung hat Tanja Weniger. Foto: rdm

Gymnasium Meiendorf feierte Einweihung der neuen Mehrzweckhalle

Von Reinhard Meyer
Meiendorf. Mit einem fröhlich-bunten Festprogramm feierte das Gymnasium Meiendorf zum Schuljahresende die lang ersehnte Einweihung seiner Aula. Dem Anlass gemäß spielte das Schulorchester zu Beginn Edward Elgar, „Pomp and Circumstances“ unter der Leitung von Hans-Ulrich Marcks, ein Marsch, der erstmalig 1901 bei den Krönungsfeierlichkeiten von König Edward VII gespielt wurde.
Die Einweihung der Aula ist denn auch der „krönende“ Abschluss der langjährigen Sanierungs- und Umbauarbeiten am Gymnasium Meiendorf. In ihrer Begrüßung erinnerte Schulleiterin Marie-Luise Brauns-Garde daran, dass beispielsweise schon Anfang der achtziger Jahre dem Schulorchester der Mangel einer eigenen Aula fühlbar wurde.
Nach langjährigen schwierigen Planungs- und Bauphasen wird die fertige Mehrzweckhalle in ihren bunten Farben der Schule vielfache Nutzungen ermöglichen - als Aufführungsort für Theater und Konzerte, als Kantine, als Versammlungsraum – sie wird „Zentrum des Schullebens“ und „Zentrum des Kulturlebens der Schule“ werden. Ihr herzlicher Dank ging an alle Beteiligten der Schule, die mit ihrem starken Engagement zum Gelingen dieses Projektes entscheidend beigetragen haben. Mit einer beeindruckenden Folge von Auftritten präsentierte das Gymnasium Kostproben aus der Bandbreite seiner musischen und musisch-sportlichen Aktivitäten. In der anspruchsvollen Vielfalt sah Oberschulrat Rainer Köker noch einmal die Notwendigkeit einer solchen Halle bestätigt. Er zollte den Eltern, der Schule Respekt für die Sammlung von rund 100 000 Euro zum Bau der Halle. Über die eigenen Nutzungen hinaus kann das Gymnasium mit der Multifunktionshalle jetzt auchindenStadtteilMeiendorfhineinwirken.
Der ehemalige Schulleiter Konrad Weismann würdigte besonders das unermüdliche Engagement der Eltern in der langen schwierigen Vorbereitungsphase, um die Eigenmittel aufzubringen. Für ihn gehört das Gymnasium Meiendorf jetzt zu den „schönsten“ Schulen Hamburgs. Er wünschte Schulleitung, Eltern, Schülern auch in Zukunft neue Ideen zur Weiterentwicklung der Schule, die sie mit derselben Kraft umsetzen. Mit „Oh when the Saints go marching in“ lud die Schülerband zum folgenden Sektempfang ein, aber auch zum großen Schulfest für die Schüler.
Der interessierte Besucher sieht beim Blick auf die architektonisch-moderne Gesamtanlage des Gymnasiums Konrad Weismanns Einschätzung als einer der „schönsten“ Hamburger Schulen bestätigt.
Um die mit Sitzgelegenheiten und Bepflanzungen großzügig gestaltete Innenanlage – das Wort „Schulhof“ will hier als antiquiert nicht mehr passen - gruppieren sich die sanierten Gebäude mit den Klassen- und Fachräumen.
So wird in den Pausen der Kopf für das Lernen frei. Die jetzt vom Gymnasium genutzte ehemalige Schule Schierenberg wird im kommenden Jahr saniert. Danach wird das Gymnasium Meiendorf auch auf alle Herausforderungen in der Zukunft bestens vorbereitet sein. (rdm)
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