Endlich Radweg Frickestraße

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Über dieses Kopfsteinpflaster in der Frickestraße lässt sich schlecht radeln: Ulrike Klose, Heike Wanke, Heidemarie Lange und Christa Heizsick (v.l.) fordern eine Asphaltierung, und sei es nur ein Streifen der Straße.Foto: Hanke

Anwohner protestierten erfolgreich

Von Christian Hanke
Eppendorf. Endlich wird ein Radweg angelegt, den Anwohner schon lange fordern! Noch im Herbst soll in Verlängerung der Frickestraße eine Radwegefurt zur Breitenfelder Straße gebaut werden. Die Frickestraße endet an dieser Stelle als Sackgasse. Weil das letzte Stück von der Martinistraße bis zum Ende der Straße wegen des dort noch vorhandenen Kopfsteinpflasters für Radfahrer so gut wie nicht nutzbar ist, fahren die Radler auf dem einzigen befestigten Gehweg an der Ostseite der Straße und geraten dort regelmäßig mit Fußgängern, Kinderwagen oder Rollstühlen in Konflikt. Diese Route wird von Radlern gern als gute Verbindung aus dem Nordosten Eppendorfs zum Zentrum des Stadtteils genommen.
Nach beharrlichen Protesten der Inititiative MartiniErLeben wird das Tiefbauamt im Bezirksamt Hamburg-Nord nun tätig. Doch die rund zwanzig Meter lange Radwegefurt, die nun angelegt wird, löst das Problem noch nicht, weil das Kopfsteinpflaster in der Frickestraße bleibt. Eine Asphaltierung sprengt derzeit den finanziellen Rahmen des Bezirksetats. Sie würde auch nur wegen der Radler erfolgen. Von Autos wird dieser Teil der Frickestraße kaum befahren. CDU und SPD schlugen in der letzten Sitzung des Regionalausschusses Eppendorf/Winterhude vor, nur einen Streifen der Fahrbahn für die Radler zu asphaltieren, wobei sich die beiden Fraktionen nicht auf die Lage einigen konnten. Die SPD plädiert für einen Streifen in der Mitte der Straße. Die CDU hält einen Seitenstreifen für ungefährlicher. Ausgang noch ungewiss.
Für die Radwegefurt am Ende der Frickestraße muss eine Hainbuche gefällt werden. Ersatz wird an anderer Stelle gepflanzt. (ch)
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