Entschuldigung für leeren Platz

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So berichtete das Wochenblatt über die vom Bezirksamt für abgeschlossen erklärte „Nicht-Gestaltung“

Rahlstedt-Beauftragter des Bezirks im Regionalausschuss in der Kritik

Von Michael Hertel
Hamburg. In hochnotpeinlicher Atmosphäre sah sich der Rahlstedt-Beauftragte des Bezirksamts Wandsbek, Cornelius Bechen, gleich mehrfach genötigt, sich bei den Mitgliedern des Regionalausschusses und den Bürgern zu entschuldigen.
Zunächst einmal dafür, dass der Umbau des Helmut-Steidl-Platzes nicht wie vorgesehen aus- beziehungsweise zu Ende geführt werde.

„Unterhalt zu aufwändig“

Die Bauarbeiten sind aus Sicht des Bezirksamtes tatsächlich beendet, und einige im Zuge der Bürgerbeteiligung eingeplante Elemente – darunter Spielgeräte, verschiedene Sitzmöbel und ein Podest – werden nicht mehr installiert (das Hamburger Wochenblatt berichtete wiederholt).
Bechen führte gleich eine Palette an Begründungen an: Einiges gehe zu schnell kaputt, sei also zu aufwändig im Unterhalt, andere vorgesehene Elemente hätten dem Wochenmarkt im Wege gestanden. Auch wurde der leitende Planer mittendrin abgeworben, da sei dann das ein oder andere „durchgerutscht“. Grünen-Vertreter Oliver Schweim zeigte sich insbesondere darüber irritiert, das Aus für diverse Extras erst aus der Presse erfahren zu haben - „mehr als unschön“! Und CDU-Frau Claudia Folkers stellte klar, dass nicht der Regionalausschuss es versäumt habe, den Rahlstedter Bürgern die schlechte Nachricht überbracht zu haben, denn die Mitglieder seien eben auch nicht informiert gewesen. SPD-Sprecher Michael Ludwig-Kircher hofft nun, dass es noch zu Nachbesserungen am Helmut-Steidl-Platz kommt: „Mit dem Bestehenden geben wir uns nicht zufrieden. Es wurden ja wesentliche Teile des Konzeptes nicht umgesetzt.“ Cornelius Bechen versprach, bei der Fachbehörde in Sachen Nachbesserung „nachzubohren“ und dem Ausschuss Bericht zu erstatten.
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