„Es geschieht viel Positives“

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Sandra Mundt (30), Fotografin: Es ist eine sehr schöne Broschüre, die garantiert von Jung bis Alt gern gelesen wird. Es ist alles aufgelistet, was man in Bramfeld erleben kann. Die Broschüre ist sehr übersichtlich und damit selbsterklärend.“ Foto: Grewe
 
Andreas Ludwig (61), Sozialarbeiter Fördern & Wohnen: „Ich wohne in Bramfeld seit 1955, bin noch in die Dorfplatzschule gegangen. Sehr gut gefallen mit die Übersichtspläne in der Broschüre.“ Foto: Grewe

Wochenblatt-Umfrage zur neuen Stadtteilbroschüre über Bramfeld

Bramfeld Hätten Sie’ s gewusst? Dass Bramfeld nach dem ersten Weltkrieg zum größten Gemüseanbaugebiet Deutschlands zählte und Kohl- und Rhabarberfelder zu beiden Seiten die Bramfelder Chaussee säumten? Wussten Sie es, dass der Kulturladen Brakula sich heute in einem Bauernhaus von 1887 befindet, das mittlerweile letzte Bauernhaus von ursprünglich zehn? Auf all diese Fragen, gespickt noch dazu mit vielen Informationen, gibt die neue Stadtteilbroschüre Brameld Auskunft. Verantwortlich dafür ist Bramfelds Quartiersmanagerin Sylvia Soggia. Sie hat den Text geschrieben und die Fülle an Fotos zusammengetragen. Heraus gekommen sind 30 informative Seiten im handlichen Poket-Format. Die Broschüre ist schon in einigen Geschäften kostenlos erhältlich – und ist sehr begehrt!
Ein Jahr lang hat die 45-Jährige bis zur Fertigstellung der Broschüre gebraucht. Viele Zahlen und Fakten, Wissenswertes über die Historie Bramfeld und seine Sehenswürdigkeiten, kulturelle Attraktionen, Natur und Umwelt vermitteln einen anschaulichen und spannenden Eindruck vom Stadtteil. Auch ein Bericht über das rege Vereinsleben des Stadtteils mit seinem 50500 Einwohnern kommt nicht zu kurz.
Übersichtspläne aller Sehenswürdigkeiten, Adressen des Einzelhandels und der Dienstleister ergänzen die lesenswerte Broschüre. Die Quartiersmanagerin Sylvia Soggia kennt Bramfeld gut, lebt seit 30 Jahren im Stadtteil. Die studierte Geisteswissenschaftlerin war früher als Journalistin tätig und ist seit August 2013 als neue Quartiersmanagerin für Bramfeld im Amt.
„Wichtigstes Ziel ist es, die Stärken von Bramfeld noch deutlicher zu machen, denn der Stadtteil hat mehr zu bieten als den meisten bewusst ist“, so Soggia. „Zudem ist von zentraler Bedeutung, die Kommunikation zwischen den vielen engagierten Verbänden und Institutionen im Stadtteil zu stärken.“
Bereits seit den 1980-er Jahren wird darüber nachgedacht, wie Bramfeld wieder attraktiver werden kann. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Bramfeld in die zentrale Hamburger Stadtplanung einbezogen und musste dafür einen hohen Preis zahlen: Die Gärtnereien weichen neuen Wohnsiedlungen, so berichtet die Broschüre. Bramfeld verliert sein Gesicht, wird Stadt. Mit der Gründung der Interessen-Gemeinschaft e.V. – kurz Brain – am 21. Januar 2003 von Bramfelder Geschäftsleuten hat sich allerdings viel getan. Zur Belebung des Stadtteils trug maßgeblich die Entstehung der Marktplatz Galerie im April 2011 bei – eine neuer Treff im Stadtteil. Eine attraktive Fußgängerzone mit Einzelhandel und Gastronomie, die sogenannte „Dorfpassage“, soll das frequentierte Shopping-Center mit dem verlorenem Dorfplatz verbinden. Baustart ist Sommer 2015, in drei Jahren soll alles fertig sein, so Sylvia Soggia.
Was Bramfelder noch alles Interessantes im Stadtteil erwartet, ist in der neuen Stadtteilbroschüre nachzulesen. Sie liegt in folgenden Geschäften aus: Autohaus Jahnke (Bramfelder Dorfplatz 8), Alster Optik (Bramfelder Chaussee 237), Dorfplatz Apotheke (Bramfelder Chaussee 244), Hartfelder Spiel & Hobby Haus (Bramfelder Chaussee 251), Fachhaus Damms (Bramfelder Chaussee 253) und Brakula (Bramfelder Chaussee 265). (eg)
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