Essen verbindet Schüler in Oldenfelde

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Die neue gemeinsame Oldenfelder Mensa mit Studienzentrum im ersten Stock Foto: rg

Mensa für Gymnasium und Stadtteilschule eröffnet

Oldenfelde Zwischen der Sporthalle und der neuen Mensa steht noch ein Bagger, die Gehwegplatten sind gerade rechtzeitig fertig verlegt worden. Eltern, Lehrer und Schüler aus Stadtteilschule und Gymnasium feiern die offizielle Eröffnung des Sechs-Millionen-Euro-Neubaus mit Sekt und Orangensaft. Eine Diashow zeigt Bilder der Bauphase, es gibt Kostproben der beiden Köche. „Es war eine stressige Zeit und ein großer Kraftakt“, sagt Ralf Stolle, Leiter der Stadtteilschule. Statt Stapelstühlen und Klapptischen gebe es im Essraum mit 350 Plätzen Möbel aus Holz, auch im Studienzentrum im ersten Stock sei die Möblierung anders als der Standard. „Die Schüler sind sehr zufrieden, und die Köche bereiten eine super Verpflegung zu“, so Stolle.

Gemeinsames Projekt


„In unserer Produktionsküche wird alles frisch zubereitet, das wurde nur durch unser gemeinsames Projekt möglich“, betont Henning Sievers, Leiter des Gymnasiums Oldenfelde. Es gebe eine gute Koexistenz zweier Nachbarn mit unterschiedlichen pädagogischen Aufträgen und viele Ansätze für eine weitere Zusammenarbeit. „Hier ist eine Begegnungsstätte für beide Schulen entstanden, beide können stolz darauf sein“, sagt Elisabeth Rüssmann von der Schulbehörde. Die Zahl der ausgegebenen Essen steige, künftig könnten Stadtteilschüler und Gymnasiasten im Studienzentrum gemeinsam Fachsimpeln. „Wir hatten keine einfache Vorbereitungsphase, aber im Ergebnis ist Vieles richtig“, betont Gertrud Theobald von Schulbau Hamburg. Der Neubau musste umgeplant werden, wurde aber im vergangenen Dezember nach nur neun Monaten Bauzeit fertig und ist seit Februar in Betrieb. „Wir haben die Abläufe inzwischen gut in den Griff bekommen, die Mensa wird von den Schülern gut angenommen“, erklärt Nils Schmidt, der zusammen mit seinem Bruder Peer die moderne, große Küche betreibt. Er legt Wert auf gesunde und ausgewogene Ernährung. Es gibt täglich ein vegetarisches und ein Gericht mit Geflügel, Fisch oder Rindfleisch, dazu ein Salatbüffet. „Wir haben gegenüber den Eltern eine Verantwortung für eine gute Versorgung der Schüler“, sagt Schmidt. Das neue Abrechnungssystem mit einer Geldkarte funktioniert laut Nils Schmidt. An guten Tagen bereiten er und sein Bruder rund 400 Essen zu. Unter den Gästen sind auch Lehrer beider Schulen. (rg)
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