Fahrenkrön: Durchfahrt erlaubt

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(v.l.n.r.:) Marion Krüger, Mayk Krüger, Jens Schwieger, Detlef Hartmann beim Ortstermin mit Lösungssuche am Fahrenkrön. Foto: Sobersko

Ortstermin brachte für Anwohner keine Lösung

Bramfeld. Seit rund eineinhalb Jahren sind Mayk Krüger und seine Frau Marion mit ihrem Versicherungsmaklerbüro Mieter am Fahrenkrön. Und zwar genau in dem Teilstück, das bis vor kurzem noch verkehrsberuhigt war, weil die Durchfahrt offiziell verboten war. Das war und ist – aus der Sicht der Mieter Krüger – auch sinnvoll. Zum einen gleicht die Straße mehr einer befestigten Schotterpiste als einer Straße und zum anderen birgt die Abbiegesituation am Ende dieses Teilstücks jede Menge Gefahren.
Autos, die hier von der Berner Chaussee auf den Fahrenkrön einbiegen, um die Ampel zu umgehen, müssen beim Wiederauffahren auf den Pezolddamm nicht nur den Verkehr auf dem Pezolddamm im Augen haben, sondern auch die lange Kurve aus der Berner Chaussee, die dort zum Stühm-Süd wird, sowie den Verkehr aus dem oberen Stühm-Süd beziehungsweise Hesterlanden.
„Täglich wird hier mehrmals gehupt, weil die Situation sehr gefährlich ist“, so Mayk Krüger. In regelmäßigen Abständen überprüft die Straßenverkehrsbehörde solche Straßen und deren Beschilderung. Demnach ist eine Beschränkung des Fließverkehrs nur möglich, wenn dies aufgrund der besonderen Umstände zwingend geboten ist und auf Grund der besonderen örtlichen Verhältnisse eine Gefahrenlage besteht. Eine Unfallauswertung für den zu beurteilenden Bereich ergab, dass sich insgesamt drei Verkehrsunfälle in einem Betrachtungszeitraum von drei Jahren ereignet haben.
Die Verkehrslage

Dabei ließen zwei Verkehrsunfälle Rückschlüsse auf die geschilderte Verkehrssituation zu. Diese unauffällige Unfalllage lässt eine Beschränkung des Fließverkehrs nicht zu. Das Verbot der Durchfahrt wurde daher von der Behörde aufgehoben.
Nicht befriedigend für Mayk Krüger. Zum Ortstermin, der von ihm anberaumt wurde, um eine Lösung in diesem Fall zu finden, erschienen Jens Schwieger (SPD), sowie Detlef Hartmann (Die Linke). Die beiden Politiker beteiligten sich an der Suche nach einer Alternativlösung, denn es deutete sich an, dass die Stadt ihre Entscheidung nicht zurücknehmen wird. Jens Schwieger schlug vor, zu beantragen, dass zumindest das Abbiegen in beide Richtungen auf den Pezolddamm unterbunden würde.
Lediglich das Rechtsabbiegen sollte erlaubt sein. Dies würde seiner Auffassung nach die Unfallgefahr deutlich senken. Detlef Hartmann ergänzte diese Idee durch den Hinweis, dass man darüber hinaus die Einfahrt in den Fahrenkrön vom Pezolddamm aus untersagen könnte, um auch hier Kollisionen zu vermeiden.
Mayk Krüger gibt sich jedenfalls nicht geschlagen und wird zunächst einmal Kontakt zu anderen Mietern aufnehmen. Die anwesenden Politiker sagten zu, dass Thema im Regionalausschuss zu erörtern. (ts)
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