Farmsener Tisch „rollt“

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„Er lebe hoch!“ Viele ehrenamtliche Helfer stießen auf den neuen Transporter des Farmsener Tisches an Foto: tel

Eigener Transporter macht die Helfer noch mobiler und schneller

Von Michael Hertel
Farmsen
Richtig durchstarten kann jetzt der Farmsener Tisch („FaTi“), die Initiative der Evangelischen Kirchengemeinde Farmsen-Berne in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein zur Ausgabe von Lebensmitteln an Bedürftige im Stadtteil. Brigitte Friedrich (Bürgerverein) und Pastor Jürgen Wippermann stellten den durch Spenden finanzierten Transporter vor, mit dem ab sofort die Lebensmittelspenden abgeholt und zur Verteilstelle in die Jugendfreizeitlounge (Berner Heerweg 187) gebracht werden. Der weiße Transporter mit dem „FaTi“-Logo ist fast neu und konnte unter anderem mit Hilfe von 7000 Euro Sondermitteln des Bezirks Wandsbek sowie vielen kleineren Spenden von örtlichen Einzelhändlern, der Werbegemeinschaft des EKZ Farmsen, der Volkshochschule und des Sozialwerks des Bürgervereins angeschafft werden. Auch der SPD-Bürgerschaftsabgeordente Lars Pochnicht war bei der Fahrzeugübergabe dabei: „Eine Wertschätzung für den Farmsener Tisch. Hier leisten Ehrenamtliche sehr gute Arbeit.“ Ebenfalls durch Spenden waren zuvor schon zwei Lager-Container mit Kühleinrichtungen erworben worden, die direkt neben der Lounge stehen.
Den Farmsener Tisch gibt es seit rund drei Jahren. Mehr als 40 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, von denen viele das neue Fahrzeug persönlich begrüßen wollten, versorgen inzwischen rund 400 Menschen aus dem Stadtteil einmal wöchentlich (mittwochs von 12.30 bis 14.30 Uhr) für einen Euro Gebühr mit Lebensmitteln.
Pastor Wippermann: „Zu uns kommen beispielsweise alte Leute mit Minirenten, Arbeitslose und Flüchtlinge. Es gibt auch eine Warteliste, auf der etwa 40 weitere Personen stehen. Die Wartezeit beträgt bis zu zwölf Wochen.“ Einmal beim „FaTi“ aufgenommen, kann man sich jede Woche etwas aus der Jugendfreizeitlounge holen, solange man bedürftig ist. Allerdings: „Wer viermal hintereinander nicht kommt, wird gestrichen“, erklärt Brigitte Friedrich. Die Lebensmittelspenden kommen von lokalen Supermärkten, Einzelhändlern und Bäckereien.
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