Fernwärme für Rahlstedt

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Die MVA Stapelfeld gewinnt aus der Müllverbrennung Energie in Form von Strom und Wärme. Foto: Bätz

E.ON garantiert weiterhin Versorgung

Von Hubert Bätz
Rahlstedt. Der Hamburger Osten und auch Rahlstedt werden seit 1996 über ein eigenes Netz zu großen Teilen über die Müllverbrennungsanlage Stapelfeld mit Erdgas versorgt. Nachdem aber. die Stadtreinigung Hamburg aber aufgrund zurückgehender Müllmengen die Verträge ab 2016 mit der MVA Stapelfeld gekündigt hatte, war bisher noch unklar, ob und in welcher Menge die MVA Stapelfeld nach dem Jahr 2016 in der Lage sein würde, Abwärme aus der Müllverbrennung zu liefern. Diese Unsicherheit ist nun nach Aussage des Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Ole Thorben Buschhüter, der Mitglied im Umweltausschuss ist, beseitigt. Denn E.ON verpflichtete sich gegenüber der Hansestadt die Versorgung der betroffenen Kunden weiterhin zu gewährleisten. Dabei wird E.ON besonderes Augenmerk auf eine klimafreundliche Erzeugung auf Hamburger Gebiet legen. E.ON teilte dem Umweltausschuss kürzlich mit, dass sobald die Zukunft der MVA Stapelfeld geklärt sei, Planungen für mögliche Ersatzlösungen aufgenommen werden.

Engpässen vorbeugen

Buschhüter: „Voraussichtlich wird dies 2014 der Fall sein,und damit rechtzeitig, um eventuelle Engpässe durch den Wegfall der MVA Stapelfeld zu kompensieren“. Nach den Aussagen des Rahlstedter Bürgerschaftsabgeordneten steht Hamburg in Zeiten des Klimawandels und dem Ausstieg aus der Atomenergie vor besonders großen Herausforderungen die Energieversorgung der Stadt zukunftsfähig zu gestalten. Zwar habe sich Hamburg nicht an der Zusammenlegung der alten Arealnetze zu einem großen Netz im Hamburger Osten beteiligt, das auch Rahlstedt mit der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld verbindet, dennoch wisse man wie wichtig die Kooperationsvereinbarung zwischen Hamburg und der E.ON Hanse-Gruppe seien.
Aus diesem Grund habe Hamburgs Senat schließlich ja auch um Handlungsspielräume in der Energiepolitik zurück zu gewinnen, mittlerweile 25,1 Prozent strategische Anteile an der Hamburg Netz GmbH (Gasnetz), dem Vattenfall Stromnetz Hamburg GmbH und der Vattenfall Wärme GmbH (Fernwärme) erworben, darüber hinaus habe Hamburg daher auch die wichtigen Kooperations - Vereinbarungen mit den Energieversorgern Vattenfall und E.ON geschlossen.
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