Fernwärmeversorgung gesichert

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Karl-Heinz Warnholz Foto:güb
Rahlstedt. Mehr als 10.000 Wohnungen in Rahlstedt und angrenzenden Stadtteilen als auch in der Nachbargemeinde Stapelfeld selbst werden seit 1979 mit Fernwärme aus der Müllverbrennungsanlage (MVA) Stapelfeld. Hamburg hat die Lieferverträge – die Hansestadt bringt pro Jahr weit über 100.000 Tonnen Müll zum Verbrennen nach Stapelfeld – zum Ablauf des Jahres 2016 gekündigt. Viele Rahlstedter sind deshalb besorgt. „Bleiben die Wohnungen kalt nach dem 31. Dezember 2016?“
Die Antwort weiß der Rahlstedter CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Karl-Heinz Warnholz: Er hatte eine Kleine Anfrage an den Senat gerichtet, um zu erfahren, wie es mit der Fernwärmeversorgung nach 2016 aussehen wird. „Das Unternehmen E.ON-Hanse trennt sich von seiner Müllsparte. Die E.ON-Hanse Tochterfirma E.ON Energy from Waste, Betreiber der MVA-Stapelfeld, soll offenbar verkauft werden“, lautete die erste Information. „Nach Mitteilung von E.ON-Hanse sind zunächst mit der Einstellung der MVA-Versorgung keine Versorgungseinschränkungen verbunden. Alle Arealnetze sind autark. Die benötigte Fernwärme kann aus vorhandenen Kesselkapazitäten bereitgestellt werden. Für die direkt an das Verbundnetz angeschlossenen Verbraucher werden drei Netzeinspeisungen, die Spitzenlast-Speicherleistung und das Reserveheizwerk Stapelfeld bereitgehalten. In einer energiepolitischen Kooperationsvereinbarung zwischen Hamburg und E.ON-Hanse wurde einst festgeschrieben, dass die Versorgung der Kunden mit Fernwärme weiterhin zu gewährleisten ist. (güb)
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