Feuerwehr braucht freie Zufahrten

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Oft stehen der Feuerwehr mit ihren überbreiten Einsatzfahrzeugen nur wenige Millimeter zur Verfügung, um durch die engen Straßen zu kommen. Foto: zz

Falschparker werden abgeschleppt

Jenfeld/Tonndorf. Wenn es brennt oder jemand verletzt oder schwer erkrankt ist, dann brauchen die Rettungsfahrzeuge freie Zufahrten, um schnell an die Unglücksstellen zu gelangen. Doch das ist leider nicht immer der Fall. Denn gerade in engen Nebenstraßen wird oft so geparkt, dass die Feuerwehr mit ihrer großen Drehleiter oft nicht durchkommt. Daher führen Polizei und Feuerwehr in unregelmäßigen Abständen so genannte Kontrollfahrten durch, um zu testen, ob die Zufahrtswege frei sind.
Eine solche Kontrollfahrt mit der Drehleiter der Berufsfeuerwehr fand jetzt in den Abendstunden in den engen Straßen in Jenfeld und Tonndorf statt. Dabei mussten die Fahrer der Feuerwehr alles geben, um die großen und breiten Einsatzwagen ohne Beschädigungen durch die Straßen zu bewegen. Auch wenn diesmal das Ergebnis nicht so schlecht war wie bei den Kontrollfahrten zuvor, so zeigte es doch, wie wichtig solche Kontrollen immer wieder sind. Die Stadtteilpolizisten vom Polizeikommissariat 38 und die Feuerwehr führten einige intensive Gespräche mit den Fahrerinnen und Fahrern, die ihre Fahrzeuge „etwas unglücklich“ abgestellt hatten. Trotzdem: So ganz ohne „Knöllchen“ ging es nicht. Wegen Falschparkens, Parken auf dem Gehweg oder vor Feuerwehreinfahrten, die Tag und Nacht freigehalten werden müssen, wurden doch einige gebührenpflichtige Verwarnungen ausgesprochen. (zz)
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