Flüchtlinge sollen in leere Schule ziehen

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Da geht’s lang: Astrid Hennies (SPD) zeigt den Zugang zur neuen Flüchtlingsunterkunft in der Rahlstedter Kielkoppelstraße Foto: tel

Infoabend am 27. Juli. Hennies (SPD): „Hamburg unter Druck“

Rahlstedt An der Kielkoppelstraße 16 wird nach Auskunft der Rahlstedter Bürgerschaftsabgeordneten Astrid Hennies (47, SPD) eine weitere Unterkunft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge entstehen (im Behördendeutsch entweder UMF abgekürzt oder als MuFl – für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge).
Laut Hennies sollen in einem seit Jahren leerstehenden Gebäude auf dem Schulgelände (Oberstufen der Stadtteilschulen Altrahlstedt und Oldenfelde) bis Ende September 80 Jugendliche einziehen. Bislang müssen MuFl in dem Bundesland aufgenommen werden, in dem sie sich gemeldet haben. Das Bundeskabinett hat allerdings kürzlich beschlossen, sie vom nächsten Jahr an nach einem Schlüssel bundesweit zu verteilen. „Das wird Hamburg entlasten, denn wir haben dieses Soll längst übererfüllt. Im Moment aber stehen die Hamburger Behörden unter einem enormen Druck. Die Unterbringung der Flüchtlinge ist eine riesige Herausforderung“, erklärte Hennies dem Wochenblatt. Bezirksamt und der zuständige Landesbetrieb Erziehung und Beratung (LEB) haben für Dienstag, 28. Juli, 18 Uhr, eine Informationsveranstaltung für Anwohner in der Dankeskirche (Kielkoppelstraße 51) angesetzt. Hennies hofft, dass sich auch an der Kielkoppelstraße wie andernorts ein „runder Tisch“ von Unterstützern und ehrenamtlichen Helfern gründet. (tel)
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