Freie Fahrt für Radler

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Die Meiendorfer SPD-Politikerin Astrid Hennies fährt gerne Rad. Hier testet sie mit dem SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Ole Thorben Buschhüter den Fahrradweg in der Bekassinenau. Foto: Bätz

In Rahlstedt werden die Radwege saniert

Von Hubert Bätz
Rahlstedt. Rahlstedter fahren gerne und häufig Rad. Allerdings sind viele Fahrradwege wie überall im Bezirk Wandsbek nicht im besten Zustand. Besonders trifft dies bisher auf die östliche Seite der Bekassinenau, zwischen Zinnowitzer Straße und der U-Bahn-Brücke Richtung Berne zu. Hier gab es aber nun gute Nachrichten, im letzten Ausschuss Wirtschaft, Verkehr und Tourismus- Anfang März. Der Flickenteppich des alten Fahrradweges ,mal alte Platte, mal ein Stückchen neu, oder durch verrottetes Laub scheinbar gar nicht mehr vorhanden, wird saniert. In der Bekassinenau entsteht noch in diesem Jahr ein durchgängiger neuer Fahrradweg. Der Radweg wird hier durch Verbreiterung und Verbesserung der Linienführung ausgebaut und erhält dann die in Hamburg typischen quadratisch-roten Radweg-Platten. In weiteren Bereichen in der Bekassinenau sollen punktuelle Maßnahmen zur Erhaltung der Verkehrssicherheit getroffen werden. Ole Thorben Buschhüter und Astrid Hennies von der SPD Oldenfelde freuen sich über die bevorstehende Baumaßnahme.
Buschhüter, Rahl-stedter SPD-Bürgerschaftsabgeordneter und Vorsitzender des Verkehrsausschusses in der Hamburger Bürgerschaft meinte dazu: „Hamburg verfolgt das Ziel, den Radverkehrsanteil am Verkehrsaufkommen gegenüber 2002 zu verdoppeln. Damals lag der Anteil des Fahrradverkehrs bei 9 Prozent,, mittlerweile sind es immerhin 12 Prozent. Ein wesentlicher Beitrag hierfür ist die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur, sowie sie nun bald in der Bekassinenau geschieht.“ Hennies, Mitglied im Regionalausschuss Rahlstedt erklärte: „Hamburgs Radwegenetz ist noch an vielen Stellen veraltet, nicht bedarfsgerecht und unkomfortabel. Schritt für Schritt wird es in Ordnung gebracht, doch die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte lassen sich nicht mal eben aufholen.
„Hamburg verfolgt das Ziel, den Radverkehrsanteil am Verkehrsaufkommen
gegenüber dem Stand von 2002 zu verdoppeln.“
Ole Thorben Buschhüter
Umso mehr freue ich mich, dass es in der Bekassinenau voran geht.“In der Bekassinenau wurde schon vor mehreren Jahren die so genannte Radwegebenutzungspflicht aufgehoben. Das heißt, dass Radfahrer dort die Wahl haben, entweder den abgesetzten Radweg oder die Fahrbahn zu benutzen. Die Radverkehrsstrategie des Senats aus dem Jahre 2008 stellt klar, dass Radwege ohne Benutzungspflicht keine Radwege Zweiter Klasse sind. „Es ist es deshalb richtig, auch den nicht benutzungspflichtigen Radweg in der Bekassinenau instand zusetzen und dortige Verkehrssicherheitsdefizite abzubauen. Anderswo kommen allerdings auch immer häufiger Radfahr- und Schutzstreifen zum Einsatz“, sagt Buschhüter. Der Radweg in der Bekassinenau soll spätestens im Herbst fertig sein, ein genauer Startbeginn ist noch nicht bekannt. (hbz)
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