Frost verhindert Baustart

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Im Bereich des denkmalgeschützten Kröger-Hofes soll es aber , sobald die Frostperiode vorbei ist, losgehen. Hier soll es neben einer Linksabbiegerspur stadteinwärts auch breite Fuß-und Radwege geben. Foto: Bätz

Sanierung Meiendorfer Straße wertet Ortskern auf

Von Hubert Bätz
Rahlstedt. Autofahrer und Meiendorfer wird es freuen, denn in diesem Jahr soll die Meiendorfer Straße endlich fertig werden. Sobald der Frost weg ist, wird der zirka 170 Meter lange Streckenabschnitt zwischen der Einmündung der Saseler Straße bis zum Ende des Grundstücks Meiendorfer Straße 98 angepackt. Laut Planung sollen die Bauarbeiten bis zum Herbst andauern.
Der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole
Thorben Buschhüter, Vorsitzender des Verkehrsausschusses in der Hamburger Bürgerschaft, erklärte zum Dauerthema Meiendorfer Straße: „Der Neubau der Meiendorfer Straße in diesem Abschnitt ist auch ein Beitrag zur Aufwertung des Meiendorfer Ortskerns. Nach der Wiederbelebung des denkmalgeschützten Kröger-Hofs im Herbst letzten Jahres, zieht nun die Stadt im öffentlichen Raum nach.“
Ordentliche Fuß- und Radwege
Trotz der hier recht beengten Verhältnisse werde es zukünftig ordentliche Wege für Fußgänger und Radfahrer geben.
Und so soll es hier künftig aussehen: Die Straße erhält in diesem Bauabschnitt auf beiden Seiten zwei Meter breite Geh- und
erstmals 1,75 Meter breite Radwege. Die Fahrbahn bleibt zweispurig, erhält jedoch in Höhe des Krögerhofes in Richtung stadteinwärts eine Linksabbiegespur. Die Bushaltestelle muss dafür zirka 35 Meter nach Norden an den Fahrbahnrand verlegt werden. Abschnittsweise werden Längsparkstände errichtet. Der Kreuzungsbereich Meiendorfer Straße/Saseler Straße/Dassauweg wird den heutigen Bedürfnissen angepasst, insbesondere die Belange des Radverkehrs wurden hierbei beachtet. Lars Kocherscheid-Dahm, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Bezirksfraktion Wandsbek gefällt diese Lösung: „Durch den Neubau der Meiendorfer Straße wird der Verkehrsraum besser strukturiert.
Dies kommt der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zugute. Wir freuen uns auf ein weiteres Stück neue Meiendorfer Straße.“
Zum endgültigen Ausbau der Meiendorfer Straße fehlt dann nur noch der Abschnitt Meiendorfer Straße bis zum Spitzbergenweg sowie zwischen Wildgansstraße und Berner Straße/Oldenfelder Stieg. Hier wird es dann komplizierter, denn der Baustart hängt dort von den Ergebnissen der Grundstücksverhandlungen ab. Das teilte die Verkehrsbehörde kürzlich dem Verkehrsausschuss der Bürgerschaft mit. Das eingeleitete Planfeststellungsverfahren ruht derzeit, da Anlieger gegen die bisherige Planung Widerspruch eingelegt haben. „Die Pläne werden hier derzeit mit dem Ziel überarbeitet, den Widersprüchen der Anlieger gerecht zu werden. Die neuen Pläne könnten in der zweiten Jahreshälfte vorliegen“, sagt Ole Thorben Buschhüter. Dass die Meiendorfer Straße auch in diesem Abschnitt dringend saniert werden muss, stehe außer Frage. Sowohl die Fahrbahn
als auch die bislang nicht
befestigten Nebenflächen für Fußgänger und Radfahrer seien in einem sehr schlechten Zustand. Für den Neubau der Meiendorfer Straße insgesamt wurden im Hamburger Haushalt 9.760.920 Euro bereitgestellt. (hbz)
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