Fünf Jahre Bürgerhaus

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Der ehrenamtlich tätige Vorstand des Bürgerhauses Hans Dieter Ellerbrock (1. Vorsitzender), Horst Sperling (2. Vorsitzender) Ronald Hein (Kassenwart), Brigitte Schröder (Schriftführerin), Joachim Schröder (Pressesprecher),Christine König, Heidi Lore Plambeck und Renate Hein (Beirat). Immer mit dabei sind auch einige weitere aktive Mitglieder. Foto: zz

Am 2. Juni wird in Barsbüttel groß gefeiert

Von Jürgen Hartmann
Barsbüttel. Mit einem großen fröhlichen Gartenfest wird am Sonnabend, 2. Juni, das Bürgerhaus Barsbüttel im Soltausredder 20 sein fünfjähriges Bestehen feiern.
Begonnen wird ab etwa 12 Uhr. Im Garten und auf dem ganzen Grundstück, nicht aber im Haus selbst (es sei denn es regnet), wird es ein buntes Programm mit viel Musik und zahlreichen Aufführungen von verschiedenen Gruppen und Interpreten geben, das gegen 22 Uhr ausklingen wird.
Es gibt zahlreiche Angebote für Kinder, die Eröffnung einer Bilderausstellung, ein Showprogramm und zahlreiche Informationen.
Mit dabei sind unter anderem die Liedertafel Barsbüttel, zwei Musikgruppen aus dem Jugendzentrum AKKU, der DRK-Singkreis unter der Leitung von Renate Korn, der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Willinghusen, Peter Carl Räuker, der die neue ‚Bürgerhaus-Ballade‘ vorstellen wird und auch Pop-Musik sowie viele andere Programmpunkte mehr.
„Wir freuen uns sehr, wenn alle Barsbütteler an diesem Nachmittag zu uns kommen, um mit uns gemeinsam zu feiern und das wunderschöne Haus einmal kennenzulernen“, sagte der 1. Vorsitzende des Bürgerhaus –Vereins, Hans Dieter Ellerbrock, Der Eintritt ist natürlich frei.
Vom „Institut für Theologie und Frieden“
zum Kulturzentrum
Als die katholische Kirche sich entschloss, ihr hier bisher untergebrachtes „Institut für Theologie und Frieden“ an einen anderen Standort zu verlegen, ging das Gebäude nach langen Diskussionen in den politischen Gremien 2005 in den Besitz der Gemeinde über. Auch danach war lange nicht klar, wie das Haus tatsächlich nun genutzt werden sollte. Schließlich setzte sich der Wunsch der Barsbütteler durch, hier das dringend benötigte Bürgerhaus als Kulturzentrum einzurichten und das Haus für diese Zwecke entsprechend umzubauen. Der 2007 gegründete Verein „Bürgerhaus Barsbüttel e.V.“, der heute 134 Mitglieder hat, kümmert sich seitdem ehrenamtlich um den organisatorischen Ablauf. Das Haus ist und bleibt Eigentum der Gemeinde Barsbüttel. Zwar gab es auch nach dem Beschluss, hier das Bürgerhaus einzurichten, viele Skeptiker, doch die sind Dank der hervorragenden Bilanz und der Akzeptanz, die das Bürgerhaus bei den Bürgern inzwischen genießt, verstummt. So fanden im letzten Jahr hier 1.750 Veranstaltung der unterschiedlichen Gruppen und Vereine statt mit rund 24.000 Besuchern und Gästen. Davon waren ungefähr 3.400 Kinder und Jugendliche. Tendenz weiter steigend. Heute haben hier die Gemeindebücherei und das Archiv, das Beratungszentrum Südstormarn und eine Hortgruppe für neun Kinder ihren Sitz. Sehr intensiv genutzt werden die unterschiedlichen kleinen und großen Räume von der Volkshochschule, vom Bürgerverein, der hier einen Teil seiner Veranstaltungen durchführt, von der Liedertafel, die hier regelmäßig übt und von vielen anderen Vereinen und Institutionen. Außerdem gibt es regelmäßig unterschiedliche Ausstellungen und zahlreiche andere kulturelle Angebote.
Eine wichtige Rolle im Bürgerhaus spielt die „tohus gGmbH“, die mit zu der Stiftung Alsterdorf gehört und hier Klienten die Möglichkeit gibt, in den Arbeitsmarkt zu kommen. So betreibt tohus zum Beispiel das Café, verteilt die Gemeindezeitungen und die Elternbriefe, nimmt gebrauchte Handys entgegen und wirkt mit bei der Belegung des Hauses und unterstützt damit auch den Verein Bürgerhaus und die anderen Gruppen in unterschiedlicher Weise.
Fazit: Das Bürgerhaus hat heute seinen festen Platz im kulturellen Leben der Gemeinde und ist Dank seiner zahlreichen Möglichkeiten, die es den Vereinen und Institutionen bietet, in Barsbüttel unverzichtbar geworden. (zz)
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