Für den Zusammenhalt in Eilbek

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Leonhard Baumert hat die Stadtteilgespräche in Eilbek ins Leben gerufen und sich aktuell für den Erhalt der Jugendeinrichtung stark gemacht Foto: Grell

100. Stadtteilgespräch im Stadtteil. Gremium hat sich für Jugendfreizeitlobby stark gemacht

Von Karen Grell
Eilbek
Um ein festes Forum zu haben, bei dem Institutionen, Vereine und Eilbeker Bürger gemeinsam an einen Tisch kommen, hat Leonhard Baumert 1992 die Eilbeker Stadtteilgespräche ins Leben gerufen. Im Vordergrund möchte er deshalb trotzdem nicht stehen, denn „ohne die verlässliche Mitarbeit der Eilbeker SPD, die bei der Organisation an meiner Seite stand, Uwe Becker, der mich immer tatkräftig unterstützt, und die Einrichtungen, die uns Räume für die Gespräche zur Verfügung stellen, hätten wir nicht so lange bestehen können“, betont Baumert. Wenn er sich an die vielen Jahr zurück erinnert, in denen bei denStadtteilgesprächen unterschiedlichste Themen auf den Tisch kamen und oft heiß diskutiert wurden, fällt auf, dass es sowohl die Dauerbrenner des Quartiers, wie die Entschärfung der Wandsbeker Chaussee, aber immer auch ganz aktuelle Themen, wie die Flüchtlingspolitik oder der Erhalt des Jugendclubs ging.

Hinweise geben


„Wir haben keine Möglichkeit der Entscheidungen, können aber immer Hinweise an den Bezirk geben und die Bewohner informieren“, erklärt Leonhard Baumert den Sinn der Zusammenkünfte, die bis zu sechs Mal im Jahr stattfinden. Um die 30 Anwohner und am Stadtteil Interessierte sind im Durchschnitt bei den Sitzungen dabei und jedes Mal wird auch ein Verein oder eine Institution aus dem Viertel vorgestellt. „So lernen sich auch die Offiziellen im Stadtteil besser kennen und können sich untereinander vernetzen“. Leonhard Baumert will auch noch eine ganze Weile weitermachen. „Wir haben einige Lösungswege problematischer Themen mit angeschoben“, so Baumert, der sich zusammen mit vielen Eilbekern für den Erhalt der Jugendfreizeitlobby eingesetzt hat und immer ganz nah dran war, wenn es um Engagement in dem Stadtteil ging, in dem auch er seit Jahrzehnten lebt. Durch die Stadtteilgespräche, die jetzt im Juni zum 100. Mal stattfinden, hat das Viertel einen beständigen Ort des Austausches. Leonhard Baumert hofft dadurch „auch einen guten Zusammenhalt“ zu erreichen. Die nächsten Stadtteilgespräche starten am 30. Juni um 19 Uhr im Ruckteschellheim.
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