Geheimnisvolles Rungholt

Anzeige
An den Nordseeküsten baute man sogenannte „Stackdeiche“. Sie hatten eine bis zu zwei Meter hohe Wand aus Holzplanken. Deren Reste stehen noch Foto: privat

Über die Spuren der großen „Mandränken” im Wattenmeer

Rahlstedt Die nordfriesischen Uthlande, die “Außenlande”, sind durch die großen Sturmfluten geformt worden. Davon hat es in den letzten Jahrhunderten zahlreiche gegeben. Alle haben Opfer gefordert. Zwei von ihnen bekamen den Namen „Mandränke”. Gigantische Sturmfluten an der Nordseeküste in den Jahren 1362 und 1634, die zahlreiche Opfer forderten und nach denen das Land nicht wieder gewonnen werden konnte. Wer wissen will, wo die untergegangenen Orte der Insel Strand lagen, wo die Priele oder Wege von Rungholt, der muss die Heimatforscher fragen. Die Nationalpark-Wattführerin und Buchautorin Cornelia Mertens hat Hellmut Bahnsen und Robert Brauer auf ihren Wanderungen im Watt begleitet und zahlreiche Fotos mitgebracht. In über acht Jahren hat sich ein reicher Schatz an Geschichten und Geschichte offenbart. “Landschaft und Geschichte lassen sich nicht trennen, beides muss bewahrt werden” so Mertens. Am kommenden Freitag stellt sie die Spuren der untergegangenen Welt in einem Multimediavortrag vor. Der Vortrag dauert ca. 90 Minuten. (wb)

Freitag, 6. Februar um 19 Uhr, im Foyer des Gymnasiums Rahlstedt, Scharbeutzer Straße 36. Eintritt 7 Euro, (Mitglieder und Bewohner der Straße Rungholt 5 Euro)

Weitere Info: www.rungholt-gesellschaft.de
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige