Geld für Kirchenjugend-Club in Hamburg

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Michael, Vivian, Denise und Lennart (hinten v.li.) sowie Pastor Christoph Karstens (vorne re.) freuen sich über den Scheck von Peter Engelberg Foto: kg

Gewerbeverein unterstützt Raumgestaltung

Hamburg. Die Jugendlichen der evangelischen Gemeinde „Zum Guten Hirten“ in Jenfeld können endlich zum Pinsel greifen und sich einen neuen Jugendraum gestalten, denn Peter Engelberg hat einen Scheck über 600 Euro vorbeigebracht. Dazu kam es, weil sich der Gewerbeverein des Stadtteils, der bisher von Peter Engelberg als Vorstand betreut wurde, aufgelöst werden musste. Viele Mitglieder waren zuletzt im Rentenalter und hatten ihre Geschäfte längst an jüngere Nachfolger abgegeben. „Die jungen Leute haben heute kaum noch Zeit für ehrenamtliches Engagement“, bedauert Engelberg die Entwicklung in Jenfeld.

Keine Zeit für Verein

Der Gewerbeverein hatte die Firmenbesitzer vor Ort in Kontakt gebracht, gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen geplant. Das alles sei nun leider vorbei. „Klar, die Hoffnung, dass sich doch noch jemand findet, der wieder diesen Verein aufbauen möchte, besteht natürlich immer noch“, so der bisherige Vorsitzende, doch die Realität sieht anders aus. Jeder kämpfe heute um das eigene Bestehen, habe nebenbei mit Familie und Kindern viel zu tun. Da bleibt einfach kaum Raum für andere Aktivitäten. Freuen können sich nun die Jugendlichen, die den Restbestand aus der Vereinskasse übernehmen können und sich eine tolle Sitzecke in ihrem frisch gestrichenen Raum im Keller der Kirchengemeinde einrichten wollen.

Platz zum Chillen

Christoph Karstens, der Pastor der Gemeinde, weiß, wie wichtig der Jugendkeller für seine jungen Mitglieder ist. Es gibt auch schon ein ganz konkretes Konzept. „Hier gibt es Regeln wie in einem Club“, so Karstens, „wer einen Gast mitbringt, der bürgt auch für ihn“. So sei immer sichergestellt, wer den Club betritt und wer verantwortlich ist.
In hellgelb gestrichen, mit rotem Teppich, einer gemütlichen Sitzecke und einer großen Leinwand für Filmabende. So wird dies zur „Lümmelecke für die Jugendlichen“, erklärt Pastor Karstens. (kg)
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