Graffiti am Zug

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Die Schüler der Kulturschule Altrahlstedt haben aus der grauen Lärmschutzwand ein Kunstwerk gemacht Fotos: kg

Rahlstedter Schüler bemalten Lärmschutzwand

Hamburg. Buntes Graffiti statt grauer Lärmschutzwand. Schüler der Stadtteilschule Altrahlstedt haben zusammen mit dem Graffiti-Künstler Davis Nebel die Gestaltung der Lärmschutzwand übernommen. Tolle Farben auf vorher grauem Beton, so sieht es jetzt an den Schienen in Rahlstedt aus. Das Graffiti-Projekt startete bereits 2012 während einer Kunst-Woche. Die Lärmschutzwände in Rahlstedt zeigen jetzt Motive vom Wochenmarkt, vorbeirasenden Zügen und Bildern aus dem Norden mit Leuchtturm und Fischen. Schulleiterin Marina Kaminski ist begeistert von dem Ergebnis: „Die Stadtteilschule Altrahlstedt wird so in Zukunft als Kulturschule ein fester Bestandteil im ganzen Stadtteil sein.“
Das Projekt erhielt eine stete finanzielle Unterstützung durch die Gabriele Fink Stiftung als Initiatorin des Programms „Kulturschule Hamburg“ und den – im Januar aufgelösten - Verein Lärmschutz Rahlstedt mit dem Vorsitzenden Claus Peter Schmidt. Durch sein Engagement konnte die Nutzung der Flächen am Bahnhof möglich gemacht werden. Kunst gehört an der Kulturschule Altrahlstedt zum regulären Unterricht. „Richtig cool“, findet Sasha die Graffiti vor den Zügen. Erstens, weil es hier richtig legal war zu sprayen und dann auch noch, „weil wir die verschiedenen Techniken gelernt haben.“ Eine Anekdote am Rande zum Tag der Einweihung: Die Polizei kam mit einem Streifenwagen, um nach der Genehmigung für die Aktion zu fragen... (kg)
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