Großes Interesse am neuen Wohnquartier

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Jenfelder Au: Bezirksamt informierte Nachbarn, Bauherren und Investoren

Jenfeld. Auf dem Gelände der ehemaligen Lettow-Vorbeck-Kaserne entsteht in den kommenden Jahren das Wohngebiet Jenfelder Au mit insgesamt rund 770 Wohneinheiten. Das Bezirksamt Wandsbek hat vergangene Woche rund 170 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Jenfeld sowie potenzielle private Bauherren und Investoren über das Projekt informiert.
Christoph Elsässer, Stadtplaner des Rotterdamer Büros West 8 und Ramona Goebel, Projektmanagerin im Bezirksamt Wandsbek, erläuterten den städtebaulichen Entwurf, der in einem breiten Konsens mit den Jenfeldern erarbeitet wurde. Das Konzept sieht in großen Teilen zwei- bis viergeschossige Stadthäuser vor, die durch attraktive Geschosswohnungsbauten ergänzt werden.
Thomas Ritzenhoff begrüßte die Teilnehmer der beiden Veranstaltungen im Jenfeld-Haus. „Mit der Jenfelder Au leistet Wandsbek einen wichtigen Beitrag, um der angespannten Situation auf dem Wohnungsmarkt mittelfristig entgegen zu wirken. Die Jenfelder Au soll für Familien, verschiedene Generationen, Nationalitäten und Einkommens- schichten attraktiv und erschwinglich sein.“ Auf dem 35 ha großen Gelände laufen derzeit die Untersuchungen des Kampfmittelräumdienstes. Wenn diese im Sommer abgeschlossen sind, beginnen die Erschließungsarbeiten für die künftigen Straßen und Versorgungsleitungen. Mit dem Bau der ersten Gebäude kann voraussichtlich ab Ende 2013 begonnen werden. Das Immobilienmanagement der Finanzbehörde hat Ende letzten Jahres mit der Vermarktung der ersten Grundstücke begonnen. (pi)

Die Jenfelder Au ist ein Pilotprojekt im Rahmen der „Nationalen Stadtentwicklungspolitik“ des Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung / Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Das Projekt wird außerdem als Referenzprojekt der IBA Hamburg geführt. Im Jahr 2010 wurde es zudem mit dem International Urban Landscape Award (IULA) ausgezeichnet. Infos: www.
hamburg.de/projekt-jenfelder-au
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