Großlohe feiert Stadtteilfest

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Eine der Attraktionen: Der elektrische Rodeobulle Foto: Streetlife

Tolles Programm für die ganze Familie

Von Christa Möller
Großlohe. Live-Musik und Tanzgruppen auf der Bühne, Kletterberg, Hüpfburg und Rollenrutsche der Falkenflitzer gehören zu den Highlights beim Stadtteilfest Großlohe, das am Sonnabend, 2. Juli, von 14 bis 19 Uhr auf der Parkfläche am Spielplatz Großlohering gefeiert wird.

Als Diskjockey fungiert Daniel Grehn vom Treffpunkt Großlohe/Seniorenbüro Hamburg. Aber auch der elektrische Rodeobulle, die von Clownfrau Hedi kreierten niedlichen Luftballontiere, das Kinderschminken und diverse Bastelangebote sowie die Torwand werden für begeisterte Besucher sorgen. Und dann gibt’s ja auch noch die Gelegenheit, mit einem Graffiti-Künstler Holzplatten zu besprühen sowie bei einem Schmied erste Einblicke in sein Handwerk zu erhalten und sogar selbst mit Hammer und Amboss zu arbeiten.
Das können schon kleinere Kinder ab vier Jahren probieren, wie Ralf Mehnert von der Straßensozialarbeit Rahlstedt erläutert. Das Fest wird von den Teilnehmern der Stadtteilkonferenz Großlohe unter seiner Federführung organisiert. Aktiv im Einsatz werden übrigens mehrere Jugendliche aus dem Stadtteil sein, die beispielsweise die Falkenflitzer mit ihren Großspielgeräten unterstützen.

Die Polizei ist mit ihrem Bürgernahen Beamten vor Ort, der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst bietet eine medizinische Schnelluntersuchung an. Dass alle Spiel-, Spaß- und Mitmachangebote kostenfrei sind, versteht sich von selbst. Kostenlos gibt es außerdem Popcorn am Stand von fördern & wohnen. Mit einem Grillstand des Treffpunktes Großlohe, wo außerdem alkoholfreie Getränke angeboten werden, ist fürs leibliche Wohl gesorgt, ebenso wie am Waffelstand. Finanzielle Unterstützung leisten die Saga-GWG Rahlstedt und das Kuratorium des Kinder- und Familienzentrums Großlohe, denen nicht nur Ralf Mehnert dafür sehr dankbar ist.

Im Sommer 2015 kamen rund siebenhundert Besucher zum letzten Fest, „ein Großteil Familien mit kleinen Kindern“, freut sich Mehnert, der sich auch diesmal wieder ein schönes Spiel- und Spaßfest für die Kinder und Jugendlichen wünscht. Seinen Einsatz für das Stadtteilfest im Rahmen der Straßensozialarbeit begründet er nicht zuletzt damit, „dass Großlohe ein kulturell vollkommen abgehängter Stadtteil ist.“ Es gebe in dem Stadtteil am Rande Hamburgs mit immerhin rund 6.000 Einwohnern nur noch eine Gaststätte, zu wenig Treffpunkte und zu wenig Feierlichkeiten, bei denen man sich begegnen kann.
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