Günstiges Wohnen für Familien

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Wohnraum für 24 Familien entsteht. Im Frühjahr werden sie einziehen Animation: Huke-Schubert Berge Architekten

Baugenossenschaft feierte Richtfest in der Ritterstraße

Von Rainer Glitz
Eilbek
Die Musterwohnung im Rohbau ist hell und geräumig. Auf dem Balkon ist es erstaunlich leise, vom Verkehr ist kaum etwas zu hören. Kein Wunder: Der Komplex mit 24 Familienwohnungen liegt quasi im Innenhof auf dem ehemaligen Parkplatz des Turnerbundes Hamburg-Eilbeck. „Wie findet man ein so ruhiges Grundstück mitten im Stadtteil?“, fragte Joachim Braun, Vorstand der Baugenossenschaft Fluwog in seiner Rede vor den zahlreichen geladenen Gäste. Die Antwort: Durch eine gelungene Kooperation mit dem TH Eilbeck und dem Verein Kinderwelt Hamburg e.V., der genau gegenüber des neuen Gebäudes mit mehr als 2.000 Quadratmetern Wohnfläche eine Bewegungs-Kita betreiben wird. „Kinderlärm ist kein Lärm“, bekannte Braun. Die 24 Familien könnten ihre Kinder künftig über den Hof in die Einrichtung schicken.
Auch ein Spielplatz wird gebaut. Die Bewegungs-Kita für 80 bis 90 Kinder hat viel Platz für Spiel- und Ruheräume, Wickelplätze, einen Pool und ein Elterncafé. Und es gibt einen direkten Zugang zum großen Sportkomplex des TH Eilbeck, mit dem man kooperiert. „Zehn bis 12 Mitarbeiter werden hier tätig sein“, erklärte Petra Heuer, Leiterin der Einrichtung. Schon bald wird ihre Arbeit beginnen. Rund 10 Millionen Euro hat die Fluwog in der Ritterstraße investiert. Die Wohnungen sind größtenteils Reihenhäusern mit zwei Etagen nachempfunden, die Flächen liegen zwischen 60 und 107 Quadratmetern. Die Mieten der 20 geförderten Wohnungen liegen zwischen 6,10 Euro und 8,20 Euro. Vier sind frei finanziert und entsprechend teurer.

Voll vermietet


Alle Wohnungen sind bereits vermietet und sollen im kommenden Frühjahr bezogen werden. Der gesamte Neubau ist energieeffizient und wird mit Fernwärme beheizt. Die Tiefgarage mit 53 Stellplätzen teilen sich künftig Mieter und Sportler. „Das ist eine tolle Lage und ein gutes Beispiel für eine gelungene Innenverdichtung“, sagte Karin Siebeck von der Baubehörde. „Hier entsteht für die Kinder eine attraktive Alternative zu Handy und Fernseher“, so Siebeck weiter. Das Projekt werte den Stadtteil Eilbek mit seinen bestehenden Läden, Kultur- und Sportangeboten noch einmal auf.
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