Gutes aus dem Suppentopf

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Zu den freiwilligen Helferinnen, die im Treff Großlohe die Suppenkelle schwingen, gehören Maureen Mamerow-Murray und Marion Kaiser.

Hilfe für Bedürftige

Großlohe. Seit Ende Juni schnippeln und kochen jeden Sonnabend ehrenamtliche Freiwillige im Treff Großlohe, Stapelfelder Straße 108. Sie machen das überwiegend nicht für den eigenen Gaumen, sondern für Großloher, die materiell nicht so gesegnet sind.
Unter dem Motto : „Kühlschrank leer, keine Lust zu kochen? Dann komm in den Treff Großlohe. Wir bieten gut und günstig Suppe an. Jeden Samstag von 12.30 -14 Uhr „wirbt die neue Initiative „Suppenküche Großlohe“ im Stadtteil. Die Idee hatte die Stadtteilversammlung Großlohe. Denn Vertreter von Großloher Kitas und der Schule Großloher Ring war aufgefallen, dass einige Kinder am Donnerstag und Freitag unmäßig viel essen und dies damit begründen, dass sie ja am Wochenende meist hungern würden.
Eine Idee der Stadtteilversammlung
Da in Großlohe auch die Ahrensburger Tafel aktiv ist, ging man bei der Stadtteilversammlung davon aus, dass dies auch bei Erwachsenen, z.B Senioren ebenso ein Problem sein könnte. Daher beschloss das Gremium 500 Euro, die die Rahlstedter SPD aus der Spielbankabgabe, sogenannte Tronc-Mittel an die Stadtteilversammlung gespendet hatte, zum Start des Projektes „Suppenküche „zu verwenden. Thomas Falensky, der erste Vorsitzende der Stadtteilversammlung fand auch bald über die Hamburger Freiwilligenbörse „eAktivoli“ die Projektleiterin Karen Schillbach (26). „Die Studentin (Ernährung-und Versorgungsmanagement ) aus Hamm hat die Aufsicht über das Schnippeln und Kochen der freiwilligen Helfer aus dem Stadtteil.
Die Helfer und Helferinnen müssen nur zupacken und mit helfen können, so wie Sara-Maria (11) , deren Mutter Marion Kaiser, Seniorin Maureen Mamerow-Murray oder Daniel Gren, der sonst hauptamtlich den Treff leitet, dann klappt es mit einem leckeren und günstigem Essen für Bedürftige.
Hilfe für Bedürftige
Daniel Gren: „Wir wissen, dass hier viele Menschen wenig Geld haben, daher ist das hier preiswert. Mehr als drei Euro sollte man hier kaum zahlen müssen.“ Gren und seine Mitstreiter werben daher um viel Unterstützung im Umfeld. Jetzt unterstützt auch die Ahrensburger Tafel das Projekt. Gren hofft, dass die Suppenküche Großlohe und die Ehrenamtlichen auch künftig den Bedürftigen ein gesundes und billiges Angebot bereitstellen können. (hbz)
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