Gymnasium Farmsen feiert Richtfest

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Der Richtkranz hängt, im nächsten Schuljahr 2017 soll der Neubau bezugsfertig sein Foto: Grell
 
Schulleiter Peter Geest freut sich auf den Neubau Foto: Grell

Räume für den ganzen Stadtteil übergeben

Von Karen Grell
Farmsen
Seit dem vergangenen Jahr befindet sich das Gymnasium Farmsen in einer kompletten Umbauphase. Ein neues Schulgebäude wird hier in der Swebenhöhe gebaut. In der vergangenen Woche konnte bereits das Richtfest gefeiert werden. Als Ehrengäste waren Schulsenator Ties Rabe, und der Leiter von Schulbau Hamburg, Ewald Rowohlt, dabei. „Es ist nicht immer einfach, den laufenden Schulbetrieb und die Bauarbeiten unter einen Hut zu bekommen“, erklärte Schulleiter Peter Geest. Die Schüler müssen zurzeit zu anderen Standorten pendeln und im Winter hat es Probleme mit der Heizung gegeben. Die Freude auf das neue Gebäude sei aber so groß, dass man alle Hürden meistere, so Geest. Seine Dankbarkeit galt in der Festrede vorallem der Schule Surenland und den Institutionen, die der Schule in der Bauphase sehr helfen. Die erste Phase des Baus betraf zunächst den Abriss alter Gebäude aus den 1950-er Jahren, um an selber Stelle Platz zu schaffen für das neue zweistöckige Haus. „Ein absoluter Höhepunkt in meiner Karriere“, hatte Peter Geest schon zu Beginn des Projektes gesagt. Bei der Planung eines Schulgebäudes dabei zu sein, hätte er sich nie träumen lassen. Eine Sanierung der besteheden Komplexe sei nicht mehr rentabel gewesen und somit hatte sich die Behörde Schulbau Hamburg sich für einen Neubau ausgesprochen. „Das ist nicht die erste Schule, an der wir bauen“, betonte Senator Ties Rabe zur Richtfest-Feier. Durch die Ganztagsschule und das veränderte Konzept, das Schule heute mit sich bringe, sei Schule kein Ort, mehr, an dem Kinder nur den Schulunterricht absolvieren, sondern ein Ort zum Wohlfühlen und für gemeinsame Projekte. Auch das Farmsener Gymnasium muss aufgrund der längeren Schulzeiten und dem Mittagessen, das hier von den Schülern eingenommen wird umplanen. „Aus Platzmangel haben die Schüler schon im 12-Minuten-Takt gegessen. Das soll nun mit der neuen Mensa viel bequemer und entspannter werden.“ Für den ganzen Stadtteil soll das neue Gymnasium Farmsen eine Bereicherung sein. Institutionen, die Räume nutzen möchten, können hier einen Ort finden, an dem sie tagen können. Durch den Neubau wird die Schule auch eine verlässliche Vierzügigkeit garantieren können und viele Räume haben, die individuelles Lernen möglich machen.
Wenn Schulleiter Peter Geest auf die Bau-Pläne schaut, dann kann er gar nicht aufhören zu schwärmen. Für ihn ist der Gebäude in Z-Form mit den drei Ebenen ein „grandioses Meisterwerk“. Neben den Klassenzimmern soll es viele Ruhebereiche zum Entspannen, Außenterrassen, eine Bibliothek zum Recherchieren, Fachräume und einen „top ausgestatteten“ Kunstraum, dazu eine Cafetería und einen Trakt für die Oberstufe, der schon im voruniversitären Flair gestaltet sein soll geben. Schon zum nächsten Schuljahr 2017 soll das Haus stehen. Bis dahin wird fleißig weiter gebaut und seine Wette, vor der Elbphilharmonie zu eröffnen, hat Peter Geest vielleicht verloren, eine der attraktivsten Schulen Hamburgs dafür aber mit Sicherheit mit dem Neubau gewonnen.
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