Hamburg: Demonstrieren, dann sanieren?

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Die Forderungen der Rad-Schlag AG Foto: mt
Hamburg. Die Aufmerksamkeit hatten sie für sich – und die Straßen auch. Mitten im Berufsverkehr demonstrierten am vergangenen Donnerstag rund 80 Radfahrer in Dulsberg. Laut klingelnd und pfeifend radelte der Protestzug am Nachmittag von der Gesamtschule Alter Teichweg bis zur Krausestraße, begleitet von zwei Motorradfahrern der Polizei. Unter ihnen Mitglieder der Rad-Schlag AG, die den Protest im Stadtteil organisierten. Klaus Dieter Schulz von der Initiative aus Dulsberg rechnet fest mit der Unterstützung der Bezirksversammlung. „Wir haben von vielen Parteien positive Reaktionen erhalten. Jetzt muss gehandelt werden,“ sagt der 67-jährige Dulsberger.
Die Mängelliste zum Thema Radwege in Dulsberg ist lang: Schlaglöcher, zugewachsene Radwege und kaum noch sichtbare Markierungen überall im Viertel. Besonders schlimm ist es am Alten Teichweg und der Krausestraße. Hier werden die kaum noch erkennbaren Radwege oft von Autos zu geparkt. Christoph Reiffert, von den Grünen sagt: „Aus unserer Sicht muss besonders die Situation am Alten Teichweg, wo viele Schulkinder unterwegs sind, unbedingt verbessert werden.“ Thomas Domres Fraktionsvorsitzender der SPD in Hamburg Nord zu dem Thema: „Wir haben das Problem erkannt und ein umfangreiches Sanierungsprogramm – insbesondere für Radwege – aufgelegt. Im Bereich Krausestraße wollen wir mit der Umsetzung des B-Plan-Entwurf Dulsberg 6 die Straßenflächen neu ordnen. (mt)
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