Hamburger Feuerwehr: Gerätehaus wird gebaut

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Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Oldenfelde Siedlung freuen sich auf den Neubau des Gerätehauses Foto: Meyer

Aufatmen bei der FF Oldenfelde Siedlung. Bezug für Frühjahr 2015 geplant

Von Reinhard Meyer
Hamburg. Es war ein langes Hin und Her. Jetzt ist endlich der Startschuss gefallen - der Bau des neuen Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Oldenfelde Siedlung kann beginnen. Bis zum Frühjahr 2015 sollen die Arbeiten beendet und das Gebäude bezogen sein.
„Ich bin erleichtert, dass die Bauarbeiten für unser neues Gerätehaus nach dem schwierigen Hürdenlauf in den vergangenen Jahren jetzt beginnen können“, freut sich Bjoern Wilhelm, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Oldenfelde Siedlung. Das zukünftige moderne Gerätehaus wird die Einsatzmöglichkeiten wesentlich effizienter machen. Die beiden Löschfahrzeuge haben in dem Neubau nebeneinander Platz. Dahinter entstehe ein Raum für die Einsatzkleidung. Im Obergeschoss befinden sich außerdem ein multifunktionaler Schulungsraum, getrennte WCs und ein Büroraum. Die Zeit zwischen Alarmierung und Ausrücken wird verkürzt. Für die Bauzeit wurde ein Ausweichquartier gefunden, das die uneingeschränkte Einsatzbereitschaft der FF Oldenfelde Siedlung gewährleistet.

„Ich bin erleichtert, dass nach dem schwierigen Hürdenlauf in den vergangenen Jahren die Bauarbeiten für unser neues Gerätehaus jetzt beginnen können.“ Bjoern Wilhelm, Wehrführer

Seit 2007 waren die Wehrführung der FF Oldenfelde Siedlung und die Leitung der Hamburger Feuerwehren mit der Frage eines Neubaus befasst und um eine Lösung bemüht. In der bisherigen Remise – einem so genannten in die Jahre gekommenem „Einspänner“ – konnten die beiden Löschfahrzeuge der Wehr bei engen Abmessungen hintereinander geparkt werden.
Das Bauvorhaben wurde beim Bezirksamt Wandsbek planerisch auf den Weg gebracht. Im Zuge des gesetzlich vorgeschriebenen Anhörverfahrens legten Nachbarn zweimal Widerspruch gegen den Neubau des Gerätehauses beim Bezirksamt ein. Ein Schlichtungsversuch brachte keine Lösung. Die Widersprüche wurden nach langer sorgfältiger Prüfung durch das Bezirksamt zurückgewiesen. Die folgenden Nachbarklagen beim Verwaltungsgericht und Oberverwaltungsgericht blieben ebenfalls erfolglos. Die Einsprüche haben zu einer Bauverzögerung von etwa zwei Jahren geführt.
Ole Thorben Buschhüter, SPD-Bürgerschaftsabgeordeter für Oldenfelde, hat das öffentliche Bauvorhaben durch die Jahre aktiv begleitet. Nun ist auch er erleichtert: „Eine starke Freiwillige Feuerwehr braucht eine gute Infrastruktur. Ich freue mich, dass der lang geplante Neubau jetzt endlich losgehen kann.“ Auch Hans Schuy, Vorsitzender des Bürgervereins Oldenfelde, freut sich mit den freiwilligen Helfern. „So können sie uns in Oldenfelde in Zukunft besser helfen und schützen.“
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