Hamburger fordern Schutz für Überflutung

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Die Bezirksabgeordneten tagen im Bürgersaal Wandsbek Foto: tel

Regenentwässerung im Bezirk Wandsbek ist zu alt. Thema in der Bezirksversammlung

Von Michael Hertel
Wandsbek
Eine faire Behandlung und Hilfe von Politik und Verwaltung fordern Meiendorfer Bürger, die im Bereich zwischen Meiendorfer Weg, Nordlandweg und Ringstraße wohnen. Kurzfristig hatte die CDU bei der jüngsten Bezirksversammlung einen Antrag zum Thema eingebracht. Danach seien bei einem Starkregen im Juni dieses Jahres dort mehrere Keller vollgelaufen. Eine junge Familie habe sogar ihr neu gebautes, frisch bezogenes Haus verlassen müssen. Die Regenentwässerung sei in ihrer Dimension 60 bis 70 Jahre alt. Marode Siele und viel wasserundurchlässiger Lehmboden täten ein Übriges. Eine Anwohnerin appellierte an die Bezirksabgeordneten: „Schützen Sie uns vor den Folgen des Starkregens!“ Das Thema wird weiter behandelt. Die Flüchtlingsunterbringung bleibt ständig aktuell. Ein von SPD und Grünen eingebrachter Antrag sieht Änderungen vor: So soll von einer Erweiterung der öffentlichen Unterbringung an der Grunewaldstraße (Rahlstedt-Ost) wegen der bereits vorhandenen Belastung abgesehen werden. Stattdessen schlägt die Koalition den Standort Wöschenhof (Tonndorf) vor. Nicht weiter verfolgt werden soll die im (von der Opposition scharf kritisierten) Projekt „Finding Places“ genannte Fläche Am Eichenrehmen/Eulenkrugstraße (Volksdorf). Dagegen soll die Fläche Eulenkrugstraße, Höhe Buchenkamp, in Anspruch genommen beziehungsweise für den Fall, dass es zu einer kurzfristigen Einigung mit dem Eigentümer nicht kommt, als Reservefläche ausgewiesen werden. Verzichten will die Bezirksversammlung auch auf die Fläche Puckaffer Weg (Duvenstedter Festwiese). Stattdessen soll im einzuleitenden Bebauungsplan die ehemalige Rasenschule im Bereich Lohe/Tangstedter Weg als Unterkunft ausgewiesen werden.
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