Hamburger Freibad: Zufrieden mit 2014

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Im Strandbad Farmsen herrscht bereits herbstliche StimmungFotos: Rainer Glitz

Strandbad Farmsen mit Besucherzahl wie im Vorjahr. Sonntag freier Eintritt

Von Rainer Glitz
Hamburg. In den vergangenen beiden Wochen blieb das Strandbad Farmsen am Neusurenland geschlossen. Es war schlicht zu kalt. Insgesamt aber sind die Betreiber des Naturbades mit der jetzt endenden Saison zufrieden. „Der Sommer war nicht schlecht, die Zahl der Besucher lag knapp unter der des Vorjahres“, sagt Eva Maria Luther vom Förderverein des Strandbades.
Im Jahr 2013 wurden 24.300 Badegäste gezählt, die genauen Zahlen für 2014 liegen noch nicht vor. „Es gab keine besonderen Vorkommnisse, alles lief gut“, ergänzt Luther. Ursprünglich waren auch längere Abend-
öffnungen an heißen Tagen geplant, dazu kam es aus organisatorischen Gründen nicht. Noch nicht, dann aber im kommenden Jahr, versprechen die Betreiber.

Helfer für 2015 gesucht

Doch zunächst einmal soll das Strandbad für das offizielle Saisonende noch einmal geöffnet werden. Und zwar mit freiem Eintritt. Den Auftakt zum Tag der offenen Tür am kommenden Sonntag macht ein Gottesdienst ab 10 Uhr. Um 11 Uhr wird dann das Eingangstor für die Badegäste geöffnet. Bis 19 Uhr läuft der normale Betrieb, Imbiss und Kiosk auf dem Gelände sind geöffnet. Wie immer dabei sind die Wasserretter des DRK-Ortsvereins Bramfeld. Die Rettungsschwimmer stellen sich und ihre Arbeit vor. Es werden noch ehrenamtliche Helfer für die kommende Saison im Strandbad gesucht. Vorkenntnisse sind laut DRK nicht notwendig. Mitmachen kann jeder ab 16 Jahren. Neue Mitglieder werden durch eine entsprechende Ausbildung zum Rettungsschwimmer und Sanitäter auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Weitere Informationen gibt es auch unter www.drk-bramfeld.de unter dem Link „Wasserrettung“.

Beachvolleyball möglich

Nach der erfolgreichen Sommersaison 2014 planen die Verantwortlichen des Strandbades Farmsen bereits für die kommende Badezeit. „Wir haben für 2015 Ideen für einige Neuerungen“, sagt Luther. So soll auf dem weitläufigen Gelände ein Beachvolleyballfeld entstehen. Und zwar im hinteren Bereich der Anlage, damit die übrigen Gäste am Strand nicht gestört werden. Fast noch wichtiger: Die Toiletten sollen barrierefrei und damit behindertengerecht umgebaut werden. Außerdem sollen Rollstuhlfahrer einen sicheren Zugang ins Wasser bekommen. Der Förderverein hat bereits Kontakt zu einer Behindertengruppe aufgenommen. Die Rollstuhlfahrer wurden eingeladen, vor Ort im Strandbad über ihre Erfahrungen zu berichten und entsprechend wichtige Hinweise für den Zugang zu geben.
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