Hamburger Schule mit „Hokuspokus“ auf Platz eins

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Judith Hauke und Schulsenator Ties Rabe Fotos: rdm

Rahlstedter Schüler bei Bundes- und internationalen Wettbewerben erfolgreich

Von Reinhard Meyer
Hamburg. „Ich will Schriftstellerin werden“ – so die ruhig-selbstbewusste Antwort der zwölfjährigen Judith Hauke vom Gymnasium Meiendorf auf die Frage nach ihrem Berufswunsch. Sie hatte gerade ihre Urkunde als Landessiegerin im Hamburger Märchenschreibwettbewerb erhalten und sich damit gegenüber 680 Einsendungen durchgesetzt. Der Titel ihres Märchens: „Hokuspokus und die Schätze“. Die kleine Hexe Hokuspokus möchte etwas von den Schätzen der Welt haben, unternimmt auf ihrem schnellen Besenstiel Fidibus eine manchmal riskante, abenteuerliche Reise durch die Welt und gewinnt am Ende nicht nur Schätze, sondern auch einen „Schatz“, mit dem sie glücklich wird. Gefragt, was sie an Märchen besonders reizt, antwortet Judith Hauke: „Sie spielen in der Phantasie: Es geht immer gerecht zu. Alles wird gut.“ Mit dem Märchenschreiben hat Judith schon in der Grundschule begonnen. Nach der Behandlung von Märchen im Deutschunterricht entschloss sie sich zur Teilnahme an diesem Wettbewerb. Dazu ihre Deutschlehrerin Lena Müller: „Aber sie wollte und sie brauchte auch keine Hilfe“.
Lou Carstens von der Grundschule Nydamer Weg wurde Landessieger in der Matheolympiade und setzte sich damit gegenüber mehr als 2000 Bewerbern durch. Seine Antwort auf die Frage nach seinem zukünftigen Beruf? „Möglich, dass mein Beruf etwas mit Mathematik zu tun hat, aber da möchte ich mich noch nicht festlegen“, so der Elfjährige. Neben Mathe gehören Fußball, Talentsport und afrikanische Trommeln zu seinen Hobbys. Er besucht jetzt das Gymnasium Oldenfelde und hat sich für die Matheolympiade 2015 angemeldet. Die Schulbehörde hatte die Landessieger aus den 138 teilnehmenden Schulen in den großen Festsaal des Hamburger Rathauses eingeladen. Schulsenator Ties Rabe: „Wer an diesen Wettbewerben teilnehmen und gewinnen will, muss eine Schippe drauflegen.“


Info:
Rahlstedter Schulen waren 2014 erfolgreich. Sieben weitere Erstplatzierte sind: Johanna Ziebegk-Natek u. Florian Baake (Gymn. Oldenfelde): Intern. Städtewettbewerb u. Mathematik; Beatrice Hummel (Gymn.Meiendorf): Bundeswettbewerb Fremdsprachen, Italienisch; und Gymn. Rahlstedt: Amini Setajesch: Bundeswettbewerb Fremdsprachen Englisch, Clara Kallich, Katja Kücklich, Laurens Thiede: Europ. Wettbewerb, Jonas Rudolph, Lucas Zacharias-Langhans, Maximilian Laudon: Jugend forscht
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