Hamburgs Schulsanitäter bereit für den Einsatz

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Die Schüler der Gyula Trebitsch Schule bei der simulierten Versorgung eines Mitschülers mit starkem Nasenbluten Foto: nik

Jugendliche werden von Rettern ausgebildet. Erstversorgung hat Priorität

Bramfeld Da kann schon mal ein Ball daneben gehen und die Nase heftigst anfangen zu bluten. Halb so wild, denn Hamburgs Schülersanitäter sind bestens gerüstet für Notfälle. Besonders in Bramfeld am Standort Hegholt gibt es prämierte Schülersanitäter. Catherine Mulligan (15), Samuel Dias (14) und Laura Wagenschütz (14) aus Bramfeld können sich freuen: Sie gehören zu Hamburgs besten Schulsanitätern, denn beim diesjährigen Wettbewerb setzten sie sich klar gegen 25 weitere Bewerberteams durch und sicherten sich den dritten Platz. „Durch eine sachkundige Erstversorgung können gravierende Unfallfolgen gemildert werden“, so die Einschätzung von Fred Babel, Präventionsexperte der Unfallkasse (UK) Nord. Er sieht einen positiven Einfluss auf die Gemeinschaft: „Mit ihrem Einsatz in der Schule geben die Schulsanitätsdienste ein Beispiel dafür, wie wichtig es in unserer Gesellschaft ist, aufmerksam zu sein und sich um Menschen in Notsituationen zu kümmern.“  Die UK Nord unterstützt Schulen, die einen Schulsanitätsdienst aufbauen, mit einer Anschubfinanzierung von 150 Euro. Souverän gibt sich Catherine unter Wettbewerbsbedingungen. „Ich fand es ganz gut“, zieht sie ihr Fazit. Im realen Schulalltag hat sie noch keine gravierenden Verletzungen meistern müssen: „Ich musste noch nie etwas richtig Ernstes versorgen, nur einmal einen aufgeschürften Knöchel.“ Die Schulsanitätsdienste versorgen Mitschülerinnen und Mitschüler bei Unfällen in der Schule, auf dem Pausenhof, bei Schul- und Sportfesten. Sie ergänzen die organisierte Erste Hilfe an ihrer Schule, ersetzen diese aber nicht.  (nik)
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