Harte Zeiten für Nachbarschaftstreff

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Machte sich ein Bild vor Ort: Dietrich Wersich, Vorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Foto: CDU
Dulsberg. Dem Nachbarschaftstreff auf dem Dulsberg stehen harte Zeiten bevor: 2014 soll der Treff für die Menschen des Dulsberg nur noch mit 54 000 Euro aus der Politik unterstützt werden. Das entspricht einer Kürzung von 41 000 Euro. Jetzt besuchte Dietrich Wersich, Vorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion in Hamburg, den Nachbarschaftstreff.
Es war ein Treffen voller Emotionen. Die Pastorinnen Hannegret Riepkes und Maren Wichern haben sich in ihrer Not an die Parteien gewandt. Sie sollten sich ein eigenes Bild von der Arbeit vor Ort machen. Riepkes: „Bei unserem Treffen ging es um die angekündigten Kürzungen.“ Und die sind verheerend. Der Nachbarschaftstreff soll 2014 rund 41.000 Euro weniger an Aufwendungen erhalten. Ohne Kürzungen ist diese immense Summe nicht aufzufangen; Veranstaltungen drohen gekürzt zu werden, auch der Wegfall der zweiten Kraft ist im Gespräch. Im Vorwege hatte die Kirchengemeinde zu Protestaktionen und Unterschriftensammlung aufgerufen. 400 Unterschriften konnten gesammelt und an die Bürgerschaftspräsidentin übergeben werden. Ein Tropfen auf dem heißen Stein. Dietrich Wersich: „Die SPD setzt aus unserer Sicht falsche Prioritäten. 40 Millionen Euro für den Erlass der Studiengebühren, 35 Millionen Euro im Jahr für ein Buschbeschleunigungsprogramm, das nur Stau verursacht. Ausbaden müssen das vor allem die Hamburger in den Stadtteilen und es führt dazu, dass so wichtige Einrichtungen, die sich um den Zusammenhalt in der Nachbarschaft kümmern, schließen müssen. Das ist absolut inakzeptabel.“
Das Pastorinnen-Duo wollen sich weiter für ihren Treff stark machen. Auf der kommenden Bezirksversammlung werden sie dabei sein, ihr Anliegen dort vertreten. (nk)

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