„Haus am See“ macht weiter

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Torsten Höhnke und Annabel Schuppli von Erziehungshilfe e.V., Yvonne Muhle, Marion Louis und Ümran Kayhan vom Café (v.l.)

Existenz des sozialen Zentrums ist gesichert. Neue Verträge für Träger und Cafébetreiber

Von Rainer Glitz
Hohenhorst
„Unsere Existenz ist gesichert, der Betrieb geht weiter wie bisher“, fasst Torsten Höhnke, Geschäftsführer von Erziehungshilfe e.V.,
die letzte Sitzung des Kuratoriums mit Vertretern von Behörden, Bezirk und Lawaetzstiftung zusammen. Der Verein bleibt Träger des Hauses am See. Nach dem Auslaufen der Anschubfinanzierung muss das Geld jetzt aus der Vermietung der Räume kommen, dazu gibt der Bezirk Wandsbek Mittel aus dem Quartiersfonds. „Es gab schon Gerüchte im Stadtteil, das Haus am See müsse schließen und das Café werde dichtgemacht“, so Höhnke. Das sei nun endgültig vom Tisch, der Vertrag sei jetzt unbefristet.

Angebote für alle


„Ich habe durch die Arbeit hier einen ganz neuen Einblick in den Stadtteil Hohenhorst gewonnen“, erklärt Torsten Höhnke. Der Zusammenhalt der im Haus vertretenen Einrichtungen und die Atmosphäre seien sehr gut. „Wir haben hier viel Arbeit hineingesteckt und freuen uns, wenn es den Besuchern gefällt“, ergänzt Annabel Schuppli, Verwaltungsleiterin von „Erziehungshilfe“. Das Angebot für Kinder, Eltern, Senioren, Behinderte und Migranten sei eine runde Sache. Die Vermietungen von Räumen für Feste und Feiern laufen laut Schuppli immer besser, auch dank der  Mundpropaganda im Stadtteil. Für Interessenten gibt es jetzt Sprechstunden, immer Montag von 10 bis 12 Uhr und Donnerstag von 15 bis 17 Uhr. Zufriedene Gesichter auch bei den Betreibern von „MaLous Café“. Auch für die Gastronomie im Haus am See wurde der Vertrag verlängert. Sieben Mitarbeiter hat das Café, das Montag bis Sonnabend von 9 bis 17 Uhr geöffnet hat. „Wir sind froh, dass wir weiter machen dürfen“, sagt Namensgeberin Marion Louis. Sie hatte ursprünglich einen Partyservice und kochte übergangsweise für das gerade eröffnete soziale Zentrum in Hohenhorst. Daraus wurde dann ein langfristiges Projekt. Den Partyservice gibt es immer noch, eine wichtige Säule für das Café. Mehr als ein Drittel der Besucher sind Stammgäste. Das Angebot reicht von Currywurst und Bauernfrühstück über Salate bis zum Kuchen. „Unsere Gäste sollen bekannte Speisen bestellen, ohne lange nachdenken zu müssen und einfach genießen“, sagt Yvonne Muhle. Alles ist aus frischen Zutaten selbst zubereitet. Bis auf das Eis: Das kommt aus der Gefriertruhe und lockt die Kinder des Spielplatzes nebenan.
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