Helmut-Steidl-Platz

Anzeige
„Bisher fährt hier keiner ein englisches Taxi.“ Der Taxiunternehmer Herbert Manz vertrat seine Kollegen im Regionalausschuss Rahlstedt. Foto: Bätz

Falscher Einstieg - Taxifahrer fordern Lokaltermin

Von Hubert Bätz
Rahlstedt. Die Umgestaltung des Bahnhofvorplatzes wird selbst zur Baustelle. Pflaster und Taxistand werden zum Streitpunkt.
Der versprochene ebenerdige Übergang zum ZOB ist vom Tisch, die als notwendig geforderte Verlegung des Taxistandes erweist sich als Verwirrspiel. Nach derzeitigem Stand soll auf dem Platz zweimal gepflastert werden: Zuerst im Frühjahr im Auftrag des Bauherrn der Bahnhofsarkaden Herbert Wenzel und dann im Spätsommer noch einmal von den Handwerkern des Bezirksamtes Wandsbek. Im März werden die Arkaden bezugsfertig. Deshalb muss der Platz für rund 47.000 Euro im Auftrag Wenzels mit einer Beleuchtung und provisorischer Bepflasterung gestaltet werden. Eine entsprechende Vereinbarung hat Wenzel mit dem Bezirksamt geschlossen. Einen Mietvertrag mit den Gastronomen hat er wegen der Unsicherheiten noch nicht.
Die Verlegung des Taxistandes war ein weiterer Streitpunkt. Taxiunternehmer Herbert Manz kritisierte, die in seinen Augen völlige Fehlplanung: „Bei der vorgeschlagenen Gestaltung müssten unsere Kunden von der falschen Seite, nämlich von der Fahrbahn und nicht vom Gehsteig her einsteigen. Außerdem könnte man bei dem geplanten engen Abstand der Taxen weder Rollstuhl noch Koffer verstauen.“ Lars Kocherscheid, Verkehrsexperte der SPD-Fraktion gab ihm recht und forderte Nachbesserung. In der weiteren Diskussion fand man auch eine Lösung für weitere Taxiprobleme z.B, dass der als Taxistand vorgesehene Platz (rote Fläche) für die zwölf geplanten Fahrzeuge zu klein sei. Hier will man zwei reguläre Parkplätze zugunsten von Warteplätzen von Taxen hinter den „Kiss-and Ride-Parkplätzen umwidmen. Generell nahmen die Abgeordneten aller im Regionalausschuss vertretenen Parteien die Klagen der Taxifahrer ernst. Daher bat man die Verwaltung, um einen Lokaltermin von Taxifahrern, Polizei und Verwaltung. Schließlich überwies man auch den Antrag zur Annahme der bestehenden Planung in den Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige