Hier entstehen die Arkaden

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Einschaler Olaf Busch berichtet über die Fortschritte beim Bau der Bahnhofsarkaden Rahlstedt. Foto: Bätz

Ein Besuch auf der Baustelle am Bahnhof

Von Hubert Bätz
Rahlstedt. In Rahlstedt wird zur Zeit eifrig gebaut. Eines der wichtigsten Projekte für diesen Ortsteil Wandsbeks sind die künftigen Bahnhofsarkaden Rahlstedt, die an der Stelle des früheren alten Bahnhofs Rahlstedt entstehen. Mitte Mai klaffte am Bahnhofsvorplatz, wo drei stets gut besuchte Haupteinkaufsstraßen der Rahlstedter Fußgängerzone münden, noch eine Bau-
grube, jetzt aber können besonders Bahnpendler das Wachsen des Gebäudes Schritt für Schritt mit eigenen Augen verfolgen. Dieser Blick ist allerdings Rahlstedtern in der Fußgängerzone verwehrt, es sei denn, das Tor im Bauzaun öffnet sich, weil Material angeliefert werden muss.
Ein Grund für das WochenBlatt die Baustelle zu besuchen, um selbst sich über den Baufortschritt zu informieren.
Und bald war klar, hier läuft alles nach Plan, und zwar so gut, dass Polier Tom Krone kein Problem hatte, sich seinen verdienten Urlaub zu nehmen. Trotzdem wird auch zur Zeit eifrig gearbeitet. Während der Kran auf der Baustelle an einer Ecke Stahlmatten ablud, und an anderer Stelle ein kleiner Schaufelbagger Sand verteilte, fand Einschaler Olaf Busch von der Otto Wulff Bauunternehmung einige Minuten Zeit, um die Baufortschritte zu schildern: „Bisher läuft das hier prima. Seit einigen Tagen sind wir mit dem Kellergeschoss fertig. Das war dieses Mal für mich eine spannende Sache, denn wir haben Spezialmatten verlegt, die den Neubau künftig vor auch noch so geringen Vibrationen der Züge schützen sollen.“
Die „Anti-Vibrationsmatten“ verhindern ähnlich wie eine Gummimatte unter einer Waschmaschine, dass Erschütterungen auf die Umgebung übertragen werden. Neben Busch arbeiten zur Zeit noch drei weitere Einschaler, drei Eisenflechter , ein Polier, Kranfahrer sowie ein Auszubildender und eine Praktikantin auf der Baustelle, „bei der alles nach Plan läuft“.
Dies klingt gut, denn im Mai meinte Bauleiter Manfred Dankert, dass diese Baustelle wegen ihrer Lage im Kern Rahlstedtes und der mit der Bahnnähe verbundenen Besonderheiten eine „logistische Herausforderung“ sei. Damit meinte er beispielsweise, dass es während der Bauzeit sehr eng zugeht. Denn Fußgängerzone und die Wochenmärkte an Mittwoch und Samstag machen viel gute Planung und Koordination nötig. Baufahrzeuge liefern hier daher nur nach Absprache Beton und Baumaterialien. Mit dem Erstbezug der 62 Meter langen und zweigeschossigen Bahnhofsarkaden Rahlstedt, die rund 5.1 Millionen Euro kosten, rechnet Investor Herbert Wenzel im Bürobereich dann im kommenden Frühling 2013. Wenn das Wetter mitspielt, können einige Monate später die Rahlstedter in der attraktiven Arkadenzeile einkaufen und verweilen. (hbz)
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