Hier tobt bald das Leben

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Wenn im Sommer der Hohenhorster Park im südlichen Bereich fertig ist, wird auch das „Haus am See“ noch besser zur Geltung kommen. Fotos: zz

Hohenhorster Park wird vollständig umgestaltet

Von Jürgen Hartmann
Hohenhorst. Zugegeben, schön und einladend sieht es zurzeit im Hohenhorster Park südlich der Schöneberger Straße in Höhe vom „Haus am See“ nicht aus. Statt Ruhe und Idylle oder Spielmöglichkeiten für die Kinder sind hier schwere Baufahrzeuge, eigenartige Schwimmgeräte und zahlreiche Landschaftsbauer zu finden. Sie alle arbeiten daran, dass dieser Teil des Hohenhorster Parks neu gestaltet wird.
Im Plan
Wenn – wie es im Augenblick aussieht – alles nach Plan verläuft, werden die Arbeiten im Sommer in diesem Abschnitt beendet sein, so dass dann die Hohenhorster hier ein wunderschönes Naherholungsgebiet mit einem neu gestalteten Regenrückhaltebecken, einem großen Spielplatz und Erholungsmöglichkeiten vorfinden. Zwei Bereiche werden diesen südlichen Teil des Hohenhorster Parks prägen. Zum einen der Spielplatz für Kinder bis zwölf Jahren und das Regenrückhaltebecken direkt am „Haus am See“.

Sport- und Spielplatz

Beim Spielplatz wurden inzwischen die alten Geräte entfernt und es wird hier eine wunderschöne Hügellandschaft mit zahlreichen attraktiven Spielgeräten gebaut. An der Gestaltung des Spielplatzes und der gesamten Anlage wurden die Hohenhorst bereits vor einigen Monaten beteiligt. Auch wenn der Spielplatz nur für Kinder bis zu zwölf Jahren zugelassen ist, so wird auch an die Jugendlichen, die älter sind gedacht. Für sie wird in absehbarer Zeit im nördlichen Bereich ebenfalls ein neuer Platz mit attraktiven Sportmöglichkeiten errichtet.
Viel gearbeitet wird zurzeit am Regenrückhaltebecken, das Anfang der 1960er Jahre angelegt wurde, jetzt aber alles andere als eine Augenweide ist, aus der es zeitweise durch Faulgase auch gestunken hat. Die Fische, die hier lebten, wurden behutsam geborgen und in den Nordmarkteich umgesetzt. Mit einem Spezialfahrzeug wurde dann damit begonnen, das Schlammwassergemisch aus dem See abzupumpen und in feste und flüssige Substanzen zu trennen. Die festen Substanzen wurden fachgerecht entsorgt und das Wasser in den See zurückgepumpt. Der Wasserspiegel wird dadurch um 20 Zentimeter angehoben.

Liegewiese

Im Uferbereich des Sees wurden Rodungsarbeiten vorgenommen und zurzeit wird eine Liegewiese für die Besucher geschaffen. Daneben aber wird es auch einen geschützten Bereich geben, der für die Tiere einen Rückzugsraum bietet. Eines sollte aber auf alle Fälle unterbleiben: das Füttern der Enten. Durch ihre Stoffwechselprodukte würde der See in kürzester Zeit wieder verschlammen.
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