Hier wird gebaut

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Bürgermeister Jürgen Westphal zeigt auf einem Versuchsfeld auf dem Sportplatz das Geogitter unter der Deckschicht Foto: bm

Ein Rundgang mit Stapelfelds Bürgermeister

Stapelfeld In Stapelfeld geht‘s voran: Im Juni soll die Eröffnung des neuen griechischen Restaurants „Christos“ im Stapelfelder Hof gefeiert werden. Noch sieht es zwar aus wie auf einer Baustelle, aber das Ziel ist in Sicht. An den Wänden werden schon Figuren aus der griechischen Mythologie kunstvoll verewigt, der Saal strahlt schon in frischem Glanz und überall wuseln fleißige Handwerker herum. „Es hat sich alles verzögert, weil es schwierig ist, Handwerker zu bekommen, besonders Spezialisten. Zudem musste in Teilbereichen der Brandschutz erneuert und Stahltüren installiert werden, auch zum Schutz des neuen Anbaus“, so Stapelfeld Bürgermeister Jürgen Westphal. „Aber jetzt wird alles zusammengebaut“. Auf der Rückseite ist schon der Raum für die Fußpflegepraxis erkennbar. Auch der Lebensmittelladen und die Arztpraxis werden in den Stapelfelder Hof umziehen.Eine zweite Baustelle ist der Neubau des Sportplatzes am Drehbarg. Hier werden derzeit drei verschiedene Untergründe auf ihre Standfestigkeit geprüft. Die drei Versuchsfelder werden mit so genannten Plattendruckversuchen getestet. Die Schicht aus Kalk und Zement ist in einem Feld 80 Zentimeter tief, im zweiten 30 Zentimeter. Das dritte Feld hat eine Kiesschicht mit Geogitter darunter. Demnächst soll die Entscheidung getroffen werden, welcher Untergrund genommen wird. Bis Ende August soll der neue Sportplatz mit Drainage, Kunstrasen und Tartanbahn fertig sein, vorausgesetzt, das Wetter funkt nicht dazwischen. „Bei Schietwetter geht es nicht weiter“, so Westphal. 1,2 Millionen Euro gibt die Gemeinde für ihren neuen Sportplatz aus. Anfallende Abfallprodukte wie Baumstubben und Findlinge werden ökologisch genutzt: Die Eichenstubben werden gesäubert und auf der benachbarten Wiese zu einem Haufen gestapelt, die Steine ebenfalls. „Die Stubben sind ideal für Käfer und Insekten, die Steine für Reptilien“, erklärt Westphal. (bm)
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