Hilfe für Rumänien aus Meiendorf

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Thomas Dick (l.) und Carsten Boller im Gespräch über die Reise Foto: rdm

TEMAH-Helfer begleiten zum 25 Mal den Transport mit Hilfsgütern von Rahlstedt

Von Reinhard Meyer
Meiendorf
Auch in ihrem 25. Jahr schickte die Temeswar Arbeitsgemeinschaft (TEMAH) an der Rogatekirche einen Container mit Hilfsgütern von Rahlstedt aus auf die Reise nach Rumänien. Auch diesmal hat eine Gruppe von ehrenamtlichen Helfern mit Organisator Diakon Manfred Ehm den Transport begleitet. Es geht nicht nur um Spenden. Notwendig ist die Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen in Temeswar und der Ev. Kirchengemeinde in Steierdorf. Sie sind die Anlaufstellen für Familien und Senioren in schwierigen Verhältnissen. In diesem Jahr gehörten Carsten Boller, Bankkaufmann, und Thomas Dick, Angestellter, zu den Begleitern. Nach praktischer Hilfe bei der Vorbereitung des Transports in Meiendorf packten sie auch nach Ankunft in Temeswar bei der Entladung des Containers mit an. Dann besuchten sie bedürftige Familien, denen mit den Spenden aus Rahlstedt geholfen wurde. „Die Familien sind dankbar für die Hilfe aus Hamburg. Und sie freuen sich über unseren persönlichen Besuch. „Wir geben den Spenden ein diakonisches Gesicht“, so die beiden Hamburger. Boller traf auch sein Patenkind Alexandru Deak, dem er den Schulbesuch ermöglicht.
Die Helfer achten vor Ort darauf, dass die Hilfe die „Richtigen“ erreicht und dort ankommt, wo akuter Hilfsbedarf besteht. So braucht ein Schwererkrankter dringend ein Krankenbett. Boller und Dick wollen das in Hamburg auftreiben und beim nächsten Transport 2017 nach Temeswar schicken. Auf ihrem Programm stand außerdem der Besuch des „Hauses der Hoffnung“, einer betreuten Wohnung für behinderte Frauen. Die Einrichtung wird von TEMAH finanziert. Das Team besuchte außerdem die Ev. Gemeinde in Steierdorf im Banater Land. Hier hilft TEMAH Kinder mit einem Mittagessen zu versorgen. Beide Begleiter haben, wie alle anderen, den Flug und den Aufenthalt selbst finanziert und eine
Woche Urlaub investiert. „So sind wir sicher, dass die Hilfe ankommt“, sind sich beide einig.

Info

Die Temeswar-Arbeitsgemeinschaft Hamburg (TEMAH) engagiert sich seit 1991 mit sozialen Projekten für Menschen in Rumänien. Die Hauptanliegen sind die Betreuung von armen Menschen sowie die Förderung von Kindern und Jugendlichen. Bei TEMAH arbeiten Menschen aus den Kirchengemeinden Meiendorf-Oldenfelde und Farmsen-Berne zusammen. Die Gyula Trebitsch Schule Tonndorf unterstützt die Arbeit tatkräftig.

Weitere Infos: www.temah.de
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