Hochbahn lehnt neue U-Bahn-Namen ab

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Die U1-Station Ritterstraße wird nicht in Eilbek umbenannt Archivfoto: wb

Absage für Um­be­nen­nung der Stationen Ritterstraße, Wandsbek-Gartenstadt und Trabrennbahn

Marco Dittmer
Wandsbek
In einer Mitteilung an die Wandsbeker Bezirksversammlung lehnt die Hamburger Hochbahn die Um­be­nen­nung von drei Wandsbeker U-Bahn-Stationen ab. Die Bezirksversammlung hatte im Juli das Verkehrsunternehmen angewiesen, eine solche Um­be­nen­nung zu prüfen (das Wochenblatt berichtete). Konkret geht es um die U1-Station Ritterstraße, die auf Initiative der Stadtteilkonferenz in „Eilbek“ umbenannt werden sollte. Die Stationen Wandsbek-Gartenstadt sollte auf Wunsch der Bezirksversammlung den Zusatz „Bundeswehrkrankenhaus“ bekommen. Beim Farmsener Halt „Trabrennbahn“ sollte schließlich die Verwechslungsgefahr mit der Station „Trabrennbahn Bahrenfeld“ überprüft werden.

HVV sieht kein Handlungsbedarf

Allen drei Wünschen erteilte die Hochbahn nun eine Absage. Eine Um­be­nen­nung der Haltestelle „Ritterstraße“ in „Eilbek“ stellt für die Fahrgäste keine Verbesserung hinsichtlich Orientierung oder Einordnung der Haltestelle im Streckennetz dar, so ein Hochbahn-Vertreter. Vielmehr sei die Verwendung von Straßennamen durchaus üblich und auch praktischer. Den Zusatz „Bundeswehrkrankenhaus“ der Station „Wandsbek-Gartenstadt“ sieht das Verkehrsunternehmen ebenfalls kritisch und als nicht sachgerecht. „Auf besondere öffentliche Einrichtungen im unmittelbaren Haltestellenumfeld wird regelmäßig auf der haltestellenbezogenen Wegeleitung hingewiesen. Die Haltestellenschilder der Haltestelle „Wandsbek-Gartenstadt“ wurden bereits im Jahr 2011 um das Piktogramm des Bundeswehrkrankenhauses ergänzt“, heißt es dazu in der Mitteilung der Hochbahn. Auch im Falle der Trabrennbahn sieht das Unternehmen daher bis auf weiteres keinen Handlungsbedarf.

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