Ihr Sport-Geheimnis

Anzeige
Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank unterstützt die Olympiabewerbung Foto: rg

Farmsen: Fegebank warb für Olympia und verriet etwas

Farmsen-Berne Erst mit 27 Jahren habe sie ihr grünes Herz entdeckt, erklärte Katharina Fegebank am Sonntag in der Karl-Schneider-Halle. „Dann habe ich beschlossen, Nägel mit Köpfen zu machen“, so die grüne Wissenschaftssenatorin. Sie stieg zur Landesvorsitzenden der Partei und nun zur Zweiten Bürgermeisterin auf. „Und zwar der jüngsten in Hamburg überhaupt“, wie die Gastgeber, Gerhard Fuchs und Wulf Hilbert vom Volkshochschulverein Hamburg-Ost, betonten. „Eigentlich wollte ich als Kind immer Sportreporterin werden“, bekannte Fegebank. Nicht zuletzt wegen ihrer eigenen Sportbegeisterung befürwortet sie die Olympiabewerbung Hamburgs, obwohl die Grünen diese durchaus kritisch sehen. „Olympia kann vieles bewegen in den Köpfen und in der Stadt“, sagte die Senatorin. Jeder könne Vor- und Nachteile abwägen und beim Referendum mitentscheiden.
„Ich fahre gern Fahrrad, auch wenn ich wegen der vielen Termine unter Woche viel mit dem Auto unterwegs bin“, betonte Fegebank. Hamburg habe sich mit Fahrradstraßen und Velorouten viel vorgenommen, um Fahrradstadt zu werden. „Im Vergleich zu Kopenhagen ist da aber noch viel Luft nach oben“, so die Zweite Bürgermeisterin. Es sei richtig, dass es nun eine Fahrrad-Koordinatorin gebe. Das Prinzip habe sich beim Wohnungsbau bereits bewährt. Als Wissenschaftssenatorin arbeite sie daran, die Hochschulen gleichrangig neben Hafen und Handel zu etablieren. Das sei wichtig für Hamburgs Zukunftsfähigkeit.

Asylrecht ändern


„Wir haben Verantwortung übernommen für die Hamburger und die ankommenden Flüchtlinge“, bekannte Katharina Fegebank. Die Politik müsse sich an den Notwendigkeiten orientieren, es sei nicht die Zeit für Parteipolitik. Zum neuen grünen Pragmatismus gehöre die Zustimmung zu den Änderungen im Asylrecht. Sie sorge sich um den Zusammenhalt der EU. „Wir brauchen starke Stimmen, wir brauchen Solidarität und eine faire Verteilung der Flüchtlinge“, so der Appell der Grünen. Bei der Integration dürften die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholt werden. Kinder müssten schon in den Erstaufnahmen in Kitas gehen und beschult werden, um Parallelgesellschaften zu verhindern. Bildung und Ausbildung für Flüchtlinge spielen laut Fegebank eine Schlüsselrolle.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige