„Imtech“ wird ein Bremer

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Gute Nachricht für die rund 500 Beschäftigten der Firma „Imtech-Deutschland“ in Wandsbek Archivfoto: Imtech

Die Jobs der rund 500 Beschäftigten sind offensichtlich gerettet

Wandsbek Gute Nachricht für die rund 500 Beschäftigten der Firma „Imtech-Deutschland“ in Wandsbek. Ihre Jobs sind offensichtlich gerettet. Die von der Insolvenz betroffene Firma wird voraussichtlich von einer Tochtergesellschaft der Gustav Zech Stiftung mit Sitz in Bremen übernommen. Der Verkauf soll im November über die Bühne gehen. Ein entsprechendes Verhandlungsergebnis haben der vorläufige Imtech-Insolvenzverwalter Peter-Alexander Borchardt und Zech vor wenigen Tagen erzielt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Verkauf steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden.
Die Gustav Zech Stiftung ist eine Familienstiftung der Gesellschafter der Zech Group in Bremen mit weltweit rund 6000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 1,4 Milliarden. Euro. „Imtech Deutschland“ war mit rund 4000 Mitarbeitern europaweit als Gebäudetechnikausrüster engagiert und spielte als Auftragsnehmer auf vielen großen Baustellen eine zentrale Rolle, so auch beim Bau des Berliner Hauptstadtflughafens. Zusammen mit mehreren bereits verkauften Tochtergesellschaften und Geschäftsbereichen blieben bis jetzt 3000 von zuletzt 3600 Arbeitsplätzen erhalten. 400 Beschäftigte verließen den Imtech-Konzern freiwillig. Die rund 500 noch verbleibenden Imtech-Baustellen werden in einem mit dem Insolvenzverwalter abgestimmten Verfahren fortgeführt. Dies gilt auch für die mehr als 4000 Wartungs- und Serviceverträge und den Auftrag des Flughafens Berlin Brandenburg. Nach heutigem Stand wird die Vorgehensweise für den Berliner Flughafen keine weiteren Verzögerungen ergeben. Royal Imtech ist eine international tätige Unternehmensgruppe mit Sitz in Gouda (Niederlande). Der Konzern ist in den Sparten Gebäude-, Daten- und Sicherheitstechnik tätig. (je)
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