JBG in Bramfeld ist erneut „Klimaschule“

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Stolz auf die erneute Auszeichnung (v.l.): Schulleiter Christoph Preidt mit Kollegen Jens Illemann und Jana Krieger Foto: tel

Auszeichnung für die Johannes-Brahms-Gymnasiums. Schüler und Lehrer machen mit beim Umweltschutz

Bramfeld Der Trick steckt manchmal im Detail: In den meisten Räumen des Bramfelder Johannes-Brahms-Gymnasiums (JBG) gibt es Lichtschalter mit roten, gelben und grünen Punkten. Damit spart man am Höhnkoppelort seit Jahren Strom. Jetzt wurden Schüler und Lehrer erneut für ihr Umwelt-Engagement mit den Titeln „Klimaschule“ des Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung und als „Umweltschule“ ausgezeichnet. Für Umwelt- und Klimaschutz kämpfen die Bramfelder bereits seit 2007. Mülltrennung ist selbstverständlich, der Verbrauch von elektrischem Strom, Wasser und Heizenergie werden nach und nach erheblich reduziert. Außerdem gibt es immer wieder autofreie Tage am JBG. „Da machen auch Lehrer mit“, berichtet Schulleiter Christoph Preidt (49). „Insgesamt haben wir schon knapp 250.000 Kilogramm Kohlendioxid eingespart“, erklärt Fachlehrerin Jana Krieger (37). Und natürlich spielt Umweltschutz auch eine wichtige Rolle im Unterricht. „Jede Klasse schickt zwei Vertreter in den Umweltrat der Schule“, weiß Deutsch-Lehrer Jens Illemann (29). Und der Rat denkt sich raffinierte Methoden zur CO²-Einsparung aus. Zum Beispiel die Sache mit den Lichtschaltern: „Die grünen reichen meist zur Beleuchtung aus, die gelben schaltet man dazu, wenn‘s nicht anders geht. Und die roten Schalter fasst man am Besten gar nicht an.“ Auch Hausmeister Andreas Groth fühlt sich dem Umweltschutz verpflichtet. Er ist nämlich der Mann, der die Zähler abliest, die Beleuchtung auf LEDs umstellt und die Einsparungen errechnet. (tel)
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