Jugend forschte viel

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Das sind die Teilnehmer der Otto Hahn-Schule, die beim Wettbewerb „Jugend forscht“ hervorragende Arbeiten abgeliefert hatten. Fotos: zz

Otto Hahn-Schule präsentierte die meisten Projekte

Von Jürgen Hartmann
Jenfeld. Die Schülerinnen und Schüler der Otto-Hahn-Schule (OHS) haben wieder erfolgreich am Wettbewerb „Jugend forscht“ teilgenommen. Mit insgesamt elf prämierten Projekten stellte die OHS im Regionalwettbewerb Hamburg Elbe die meisten Projekte aller teilnehmenden Stadtteilschulen. Die Jugendlichen forschten in den Fachbereichen Physik, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Informatik und Arbeitswelt. Besonders erfolgreich waren sie im Bereich „Chemie“. Unter Anleitung des Betreuungslehrers Mario von Deyn wurden zwei Projekte in Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg durchgeführt und jeweils mit dem dritten Platz ausgezeichnet: Schüler der Klasse 9f verfolgten den Weg des Aspirins, von den Ausgangsstoffen über die aufwendigen Analytikmethoden bis hin zum Pressen der Tabletten. Auch das Trendgetränk „Bubble Tea“ wurde von den Nachwuchsforschern genauer unter die Lupe genommen. Das Lebensmittel wurde auf seinen Koffeingehalt untersucht. Die Schüler fanden heraus, dass die enthaltene Koffeinmenge so hoch ist, dass sie angabenpflichtig ist. Das untersuchte Getränk wies jedoch keinerlei Kennzeichnung auf. Nach eingehender Recherche fanden sie heraus, dass Bubble Tea als lose, das heißt unverpackte Ware gilt und deshalb eine Kennzeichnung nach dem derzeit gültigen Gesetz erst ab Juni 2013 verbindlich wird.
Ebenfalls drittplatziert war eine Physikgruppe, die sich mit der Analyse bakterienabweisender Oberflächen beschäftigt hat. Darüber hinaus arbeiteten Zehntklässler zu spannenden Alltagsthemen wie „Der bessere Schulrucksack“, „Kann man aus Wärme Strom gewinnen?“, „Wie lüftet man richtig, dass sich kein Schimmel bildet?“ oder „Wie erklärt man Sternschnuppen am besten?“
Zwei Gruppen bestanden aus Schülern, die begeisterte Segler sind. Sie untersuchten „Windrichtung und Geschwindigkeit beim Segeln“ und „Die Abhängigkeit von Beladung und Auftrieb eines Bootes“. Für die Schülerfirma programmierte eine weitere Gruppe ein „Waren-Wirtschafts-Programm“, welches den Arbeitsalltag erleichtern soll. Aus Jahrgang elf beschäftigten sich Schüler mit der „Umweltanpassung von Urzeitkrebsen“. Schulleiterin Renate Wiegandt: „Es ist beachtlich, was die Schüler geleistet haben. Die Schule ist stolz auf diese Leistungen. Bitte weiter so.“
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