Junge Segler aus Steilshoop müssen sich gedulden

Anzeige
Schüler der Schule am Appelhoff bekommen Segelunterricht. Eien Rampe würde den Kindern das zu Wasser lassen der Optimisten sowie das Anlanden erheblich erleichtern Foto: Schule Appelhoff/wb

Am Appelhoffweiher fehlt eine Rampe. Bezirksamt: Bau verzögert sich

Steilshoop Der Appelhoffweiher wird seit Jahren insbesondere von Kindern zum Segeln genutzt. Die Schule Appelhoff gibt Segelunterricht und auch das Haus der Jugend Steilshoop bietet Segelkurse für Jugendliche an. Ein entsprechender Geräteschuppen schmückt bereits den Appelhoffweiher. Für das vollkommene Seglerglück fehlt bisher lediglich eine Rampe, um die schweren Boote leichter in das Wasser hieven zu können. Doch damit ist in diesem Jahr noch nicht zu rechnen. Die Rampe sollte eigentlich im Frühjahr 2016 – noch vor der neuen Segelsaison – aufgebaut werden, bestätigt das Bezirksamt auf Wochenblatt-Nachfrage. Das Amt habe für die schon seit Jahren, etwa vom Stadtteilrat und Bezirkspolitikern wie Sandro Kappe (CDU), geforderte Seglerrampe im Laufe des vorigen Jahres eine umfassende Planung sowie entsprechende Ausschreibung durchgeführt. „Leider fiel das Ergebnis der Ausschreibung höher als die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel aus, so dass die Ausschreibung wieder aufgehoben werden musste“, bedauert Pressesprecherin Luise Mehburger.
Nachfolgend habe man bereits „Variantenüberlegungen für eine günstigere Planung durchgeführt, die jedoch aus Ressourcen- und Kapazitätsgründen zunächst zurückgestellt werden mussten“. Wie viel so eine Seglerrampe kosten würde, könne Mehburger aus Wettbewerbsgründen indes nicht öffentlich sagen, weil aktuell wieder Ausschreibungen anlaufen sollen. „Nach derzeitigem Sachstand wird eine Umsetzung jedoch frühestens zu Beginn der nächsten Segelsaison im Frühjahr 2017 möglich sein.“
Dem CDU-Bezirksabgeordneten Sandro Kappe ist das zu unsicher – und zu langsam. Ihn irritiert, dass das Projekt „Seglerrampe“ im Arbeitsprogramm der Verwaltung jetzt „nur in der Kategorie gelb aufgeführt wird“. Ginge es nach ihm, müsse der Rampen-Bau in die Kategorie grün, die bedeuten würde: Die Maßnahme wird im entsprechenden Jahr noch umgesetzt. Der Versuch der CDU-Fraktion im Regionalausschuss, die Maßnahme in den grünen Bereich zu ändern, wurde von der Koalition aus SPD und Grünen abgelehnt. Sandro Kappe, der auch im Stadtteilrat Appelhoff aktiv ist, will aber weiter am Ball bleiben: „Ich werde auch weiterhin mit meiner Fraktion für eine zeitnahe Umsetzung der Seglerrampe kämpfen. Spätestens im Jahr 2017 muss die Rampe gebaut werden. Dafür werde ich mich persönlich einsetzen.“ (ba)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige