Kaiserlinde in Hamburg gepflanzt

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Die Kinder von der Kita am Husarendenkmal begießen die neue Kaiserlinde Foto: Grell

Aktion „Mein Baum - meine Stadt“ ist wieder gestartet

Von Karen Grell
Hamburg. Die Baumpflanzaktion der Stadt in Kooperation mit der Loki Schmidt Stiftung „Mein Baum – Meine Stadt“ geht weiter. Hamburgs Straßenbäume werden dabei durch die Mithilfe der Bürger wieder aufgestockt. Das Prinzip: Kommen 500 Euro durch Spenden zusammen, garantiert die Stadt eine Pflanzung und legt noch einmal 500 Euro oben drauf. So konnten schon mehrere Tausend Bäume finanziert und Lücken an den Straßenrändern gefüllt werden.
Auch am Husarendenkmal ist der letzte freie Platz nun befplanzt. Das Unternehmen Budnikowsky hat eine Kaiserlinde finanziert. Unterstützt wurde die Pflanzaktion von Kindern der Kita Am Husarendenkmal, die mit kleinen Gießkannen und Schaufeln zur Stelle waren. „Das macht auch richtig Spaß“, fanden Ida und Helena (5), die sich gleich eine der Gießkannen in Rosa gesichert hatten.
Jutta Blankau, die Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, der Budnikowsky-Geschäftsführer Cord Wöhlke und Bezirks-amtsleiter Thomas Ritzenhoff haben dann im Beisein eines 18 Monate alten Baumpaten die Kaiserlinde gepflanzt. „Erst die Bürger, jetzt die Unternehmen. Wir haben mit der Spendenaktion „Mein Baum - Meine Stadt“ einen Nerv getroffen, der großes Engagement weckt“, so die Senatorin.
Insgesamt sind seit Beginn der Kampagne mehr als 3.500 Bäume in allen sieben Bezirken gepflanzt worden. In jedem Jahr gehen immerhin zwei Prozent der fast 250.000 Straßenbäume in Hamburg verloren. Gründe dafür sind oft Krankheiten, Schädlinge oder Beschädigungen der Bäume, andere fallen Baumaßnahmen zum Opfer. Die Bezirke melden die freigewordenen Pflanzstandorte an die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt.
„Mein Baum - Meine Stadt“ bietet Spendern dadurch ein Verzeichnis, in dem sämtliche freie Standorte für Bäume an Hamburgs Straßen aus dem städtischen Baumkataster einsehbar sind. Dort können sich Interessierte ihre Wunsch-Plätze aussuchen und für diese speziellen Bäume spenden. In den 1.000 Euro Kosten pro Baum sind dann auch die Untersuchung des Pflanzstandortes auf Kampfmittel, das Einpflanzen selbst und eine dreijährige Pflege enthalten. Oft nutzen Spender einen bestimmten Anlass für ihren Baum, wie die Geburt eines Kindes oder eine Hochzeit, die dann mit dem Baum eine besondere Bedeutung bekommt.

Spender wenden sich an die Loki Schmidt Stiftung, Tel.: 243 443 oder baum@
loki-schmidt-stiftung.de
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