Kein Sieger für „Campus Steilshoop“ in Hamburg

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Der Entwurf aus dem Büro von Petersen Pörksen Partner vereint laut Jury besonders gut die Schulen und das Quartierszentrum. Drei Punkthäuser werden durch einen eingeschossigen Flachbau verbunden. Kritik: Der Neubau würde wie eine Barriere zwischen Stadtteil und Bramfelder See wirkenEntwurf: Petersen Pörksen Partner

Jury übt Kritik an Konzepten. Architekten müssen entscheidend nachbessern

Steilshoop. Kein Sieger bei der Ausschreibung für Hamburgs größten Schulneubau in Steilshoop. In der vergangenen Woche wollte die Schulbehörde die Architekten für den 35 Millionen Euro teuren „Campus Steilshoop“ bekannt geben. An dem Architekturwettbewerb nahmen zwölf Büros teil. Die Behörde konnte allerdings nur drei zweite Plätze präsentieren. „Die Bewerber haben nicht alle Kriterien erfüllt. Die Konzepte müssen in den kommenden Wochen nachgebessert werden“, so Jörn Walter, Oberbaudirektor in Hamburg, der die Entwürfe im Bildungszentrum in Steilshoop vorstellte. Schulsenator Ties Rabe nennt die zwei wichtigsten Kritikpunkte: „Der Neubau soll den Stadtteil und den Bramfelder See verbinden und nicht trennen. Außerdem sollen die Schulen und das Quartierszentrum einladend miteinander verbunden werden.“
Entscheidet sich im Januar die Schulbehörde auf einen Entwurf, könnten die Bauarbeiten im Frühjahr 2015 beginnen.
Der neue „Campus Steilshoop“ soll die Grundschule, die Stadtteilschule und das Quartierszentrum auf rund 13.000 Quadratmeter vereinen. Der alte 1970er-Jahre-Betonbau mit 18.000 Quadratmeter Nutzfläche soll abgerissen werden. 2017 könnten die ersten Schüler die neuen Räume beziehen. (mt)
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