Keine Grenzen, keine Zäune - einfach Freunde

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Keine Grenzen, keine Zäune - einfach Freunde
 
Der Hamburger Gabenzaun

Zäune gegen Obdachlose, Rot-Grün vollendet das Werk von Ronald Schill.

Vor 16 Jahren erreichte der als “Richter Gnadenlos” bekannte Ronald Schill bei der Hamburger Bürgerschaftswahl 19,4% und wurde zum Innensenator der Freien und Hansestadt Hamburg. Es begann eine Ära der Law & Order Politik und der Ausgrenzung, denn zu einer seiner ersten Amtshandlungen gehörte seinerzeit eine Vertreibung unliebsamer Personen vom Hamburger Hauptbahnhof. Die Beschallung des Bahnhofs mit klassischer Musik und verstärkten Kontrollen der Sicherheitskräfte, sollten die Menschen, die nicht in das “saubere Stadtbild” passten, vertrieben werden. Auf die perfide Idee, Zäune zu errichten und damit Sitzflächen und Aufenthaltsorte zu minimieren ist selbst ein Ronald Schill nicht gekommen.

Ähnlich wie die unsäglichen und tierquälerischen Taubenspikes, sollen nun im Hamburger Hauptbahnhof auch nicht-gefiederte Lebewesen daran gehindert werden, sich dort aufzuhalten, um das Gesamtbild eines „sauberen“ Bahnhofes nicht zu stören und das Leid von Mensch und Tier für Besucher und Reisende auszublenden.

Der rot-grüne Senat zeigt sich mal wieder von seiner herzlosen Seite und errichtete nach dem Kampf gegen unsere tierischen Mitgeschöpfe nun einen Zaun an der Ecke Kirchenallee/Steintordamm.

In letzter Zeit gab es bereits einige ähnliche Maßnahmen im Umfeld des Hamburger Hauptbahnhofs, die vor allem Obdachlosen das dortige Verweilen erschweren sollen.
Erst ließ der Bezirk einen als Sitzplatz beliebten Betonsockel abtragen, später wurden an einer Rampe Metallzacken angebracht, um die Menschen daran zu hindern, sich dort niederzulassen.

Überhaupt setzt Rot-Grün regelmäßig auf bauliche Tricks, um Menschen zu vertreiben - in schlimmer Erinnerung sind die Vorgänge um die Brücke an der Helgoländer Allee und der Goebenbrücke am Isebekkanal.

In Hamburg gibt es rund 10.500 Wohnungslose, laut Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (AGFW) leben davon mittlerweile rund 2.000 auf der Straße – doppelt so viele wie im Jahr 2009! Die AGFW wirft dem rot-grünen Senat massive Vernachlässigung der Obdachlosen vor.

Einige engagierten Bürger drehten den Spieß einfach um und machten aus dem Metallzaun an der Kirchenallee nun einen „Gabenzaun". Seit letzter Woche hängen viele Bürger der Stadt dort Plastiktüten mit Lebensmitteln, Tierfutter und anderen Geschenken für Obdachlose auf. Die zweite Landesvorsitzende der Partei Mensch Umwelt Tierschutz - Tierschutzpartei, Svenja Walter, kündigte an, sich selbst ein Bild von der Lage vor Ort zu machen und einige Kilogramm Futterspenden am Zaun anzubringen.

“Obdachlose mit Tieren haben es besonders schwer im Winter. Sie erhalten in den städtischen Unterkünften meist keinen Platz, es gibt kaum Angebote für Mensch und Tier - besonders in der kalten Jahreszeit ist die Lage sehr bitter und für viele Obdachlose lebensbedrohend.” sagt Svenja Walter. “Das Tierheim Süderstraße bietet immerhin kostenlose Übernachtungen für die Hunde, da die Fellnasen in Obdachlosenheimen oft nicht willkommen sind” so die engagierte Tierschützerin , die auch Kandidatin der Tierschutzpartei bei der kommenden Bundestagswahl ist.

Die Tierschutzpartei ist die Stimme der Stimmlosen und setzt sich somit auch ganz besonders für Menschen ein, die keine Lobby haben. Ein Schwerpunkt des Hamburger Landesverbandes ist die Unterstützung von bedürftigen Menschen mit Tieren - sowohl auf politischer Ebene als auch ganz praktisch z.B. mit Futterspenden, wie im Falle des “Gabenzauns” oder durch regelmäßige Verteilung von Futterspenden an Bedürftige in Hamburg St. Pauli, wo die Partei in der Talstraße auch ihre Landesgeschäftsstelle betreibt.

Der Hamburger Landesvorsitzende Jan Zobel kommentiert die rot-grüne Kaltherzigkeit wie folgt “Zäune, Mauern und Grenzen sind Mittel der Ausgrenzung. Egal ob der amerikanische Präsident Trump mit seiner Mauer zu Mexiko oder die Anti-Obdachlosen Zäune der rot-grünen Stadtregierung in Hamburg, wir lehnen jegliche Ausgrenzung und Vertreibung von Mensch und Tier konsequent ab!“


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Pressemitteilung / Landesverband Hamburg / Tierschutzpartei
Talstraße 16 - Haus 3,
20359 Hamburg - St.Pauli

Tel: (040) 278 071 30
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