Keine Winterpause auf BMX-Bahn

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Auch bei Flutlicht wird auf der BMX-Bahn in Farmsen eifrig trainiert Fotos: rg

Lautsprecheranlage wird nachgebessert

Farmsen-Berne Schon von weitem sind die Flutlichtscheinwerfer zu sehen. Ein gutes Dutzend Kinder und Jugendliche mit Schutzkleidung und Helm dreht fast lautlos seine Runden. Sie springen und fahren Steilkurven auf der BMX-Bahn am Neusurenland. „Wir machen keine Winterpause“, sagt BMX-Fachwartin Susanne Voß. Nur bei Schnee oder ähnlich ungünstigem Wetter falle das Training auf der Bahn aus, dann wird in der Halle Konditionstraining gemacht. Keine Frage: Es hat sich viel getan seit dem ersten Spatenstich im September 2013, auch wenn nicht alles so läuft wie geplant. So kann das alte Vereinsheim des insolventen Post SV nicht genutzt werden. Wegen des aufsteigenden Methans hätte der Keller für viel Geld verfüllt werden müssen. Nun soll es abgerissen werden und Parkplätzen weichen.
Das Vereinsleben an der BMX-Bahn spielt sich deshalb in mehreren Containern ab. „Das wird auch so bleiben, ein fester Bau ist nicht geplant“, erklärt Wolfgang Strohband, Vorsitzender der Radsport-Gemeinschaft Hamburg. In einem Container lagern Fahrräder, es gibt einen als Aufenthaltsraum, einer dient als Rennbüro und einer als Küche. Ein Vordach hat dieser Container schon, darunter stehen Tische und Bänke. Die Küche soll nun ausgebaut werden, um die Radsportler besser verpflegen zu können.
Unterstützung kommt von der Haspa. Maik Budich, Leiter der Filiale in Volksdorf, hat einen Scheck über 2.000 Euro mitgebracht. „Die Spende wird durch unser Lotteriesparen finanziert, da kommt einiges zusammen“, sagt Budich. Auch andere Vereine oder Kitas könnten sich bewerben. „Das Geld ist zweckgebunden“, ergänzt Budich. Voraussetzung sei eine konkrete Planung für ein Projekt.

Demnächst auch Duschcontainer


Nach dem Abriss des alten Vereinsheims soll ein weiterer Container aufgestellt werden. Dort sollen dann Duschen und Toiletten untergebracht werden. Die Sanitäranlagen könnten vielleicht auch von den Fußballern genutzt werden, die auf den maroden Plätzen nebenan trainieren. Der nächste Renntag in Farmsen ist im kommenden Mai. „Dann werden wir auch noch einmal die Lautsprecher für die Durchsagen optimieren“, verspricht BMX-Fachfrau Susanne Voß. Zwei Anwohnerinnen hatten sich darüber am Eröffnungswochenende beschwert. „Wir hatten aber auch viel Zuspruch, viele Anwohner sind gekommen und haben uns gesagt, wie toll die Anlage ist“, sagt Voß.
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