Kinder begleiten

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Weggefährten: Rodja und Christiane Köppen waren von 2009 bis 2013 ein Yolda- Tandem. Foto: wb

Yolda-Projekt der Bürgerstiftung Hamburg sucht Mentoren

Von Karen Grell
Hamburg. Spielen, Lesen und Hamburg erkunden, das steht auf dem Programm, wenn sich Mentoren mit ihrer Mentee im Rahmen des Projekts „Yolda“ der BürgerStiftung Hamburg treffen. „Yolda“ ist das türkische Wort für „Weggefährte“, als solche begleiten die Ehrenamtlichen je ein sechs- bis zehnjähriges Mädchen oder Jungen mit türkischem Hintergrund im Alltag. Christiane Köppen und Rodja waren fünf Jahre lang Weggefährten. Sie trafen sich zum Lesen, Spielen und spazierten durch Hamburg. Die mittlerweile elfjährige Rodja und die Medizinerin sagen: „Es war eine gute Zeit, die uns viel gegeben hat“. Rund 70 Mentor-Mentee-Gespanne sind derzeit regelmäßig gemeinsam in Hamburg unterwegs.
Aktuell sucht die Stiftung wieder Weggefährten mit Deutsch als Muttersprache auch für Dulsberg und Barmbek. Die Treffen finden alle ein bis zwei Wochen über mindestens ein Jahr lang statt. Verlässlichkeit ist dabei besonders wichtig. Im Vordergrund steht das gemeinsame Erleben, Sprechen und Spielen und der Spaß am Unterwegssein.
Durch die Mentoren erhalten die Kinder wichtige Impulse für Sprache, Bildung und die Entwicklung ihrer Persönlichkeit. Die interkulturelle Begegnung bringt beiden Seiten Spaß. Mit Einführungsworkshops, Austauschtreffen und Fortbildungen werden die Mentoren auf ihre Aufgabe vorbereitet und dabei auch durch Supervision begleitet. Jeder, der sich für ein Kind entscheidet, begleitet es ein Stück auf seinem Lebensweg. (kg)

Infoabende für Mentoren Donnerstag, 22. Mai, 18.30 bis 20 Uhr, Nachbarschaftstreff Dulsberg, Elsässerstraße 15
t 8788969-60
www.buergerstiftung- hamburg.de/yoldas

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