Kindgerechtes Paradies

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Schlüsselübergabe an die neue Spielplatzpatin Bettina Böttger (l.). Jule Ziegler (mi.) vom Bezirksamt Wandsbek und Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff freuen sich über das Engagement der Tagesmutter Foto: kg

Spielplatz an der Josephstraße neu gestaltet. Patin bekommt Schlüssel

Von Karen Grell
Wandsbek
Wer die stark befahrende Bundesstraße 75 aus Richtung Osten in die Innenstadt fährt, der würde nicht vermuten, dass hinter den Häuserfronten ein kleines Paradies für Kinder versteckt liegt. Der Spielplatz an der Josephstraße für Kleinkinder ist nach sechswöchiger Umgestaltung jetzt wieder eröffnet worden. 56.000 Euro hat sich der Bezirk die Neugestaltung kosten lassen. Zur Eröffnung ist auch Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff gekommen und hat gemeinsam mit Kindern auf dem Spielgelände Blumen ausgesät. Der zukünftigen Patin des Spielplatzes, Bettina Böttcher, die als Tagesmutter die Spielfläche ständig nutzt, konnte der Bezirksamtsleiter auch noch feierlich den Schlüssel für die Gerätebox überreichen.

Neue Spielgeräte


Bei der Planung des Spielplatzes war auch die Kreativität der Kinder und Eltern aus den umliegenden Wohngebieten gefragt. Schon im Mai des vergangenen Jahres wurden in einem Workshop Modelle aus Knete und Bastelmaterialien angefertigt und das Thema „Blumenwiese“ entwickelt. Drei zusätzliche Spielgeräte sind neben dem komplett neuen Sand auf dem Spielgelände hinzugekommen. Die Kleinen können sich deshalb ab sofort über eine neue und extra niedrige Schaukel, eine Schneckenrutsche und einen Spieltisch freuen. Der Hamburger Künstler Kai Teschner ließ auf der Steinwand, die an das Gelände angrenzt, eine ganze Blumenwiese erblühen, in der sich sogar noch ein kleiner Hase und ein süßer Igel verstecken. „Die Blüten und Tiere sind gespachtelt, wie ein Relief“, erklärt der Künstler aus Billbrook. So würden die Zeichnungen auch sicher auf dem Untergrund haften. „Die Blumenwiese ist so schön“, schwärmt auch die kleine Paula, die an diesem sonnigen Morgen mit ihrer Mutter gekommen ist und ab jetzt häufiger den Spielplatz nutzen möchte. Gute Aussichten: Alle alten Spielgeräte sollen von dem Künstler weiter verschönert werden. „Auf den Papierkorb werde ich noch eine Raupe malen und das Spielhausdach mit Blumen noch schicker machen“, erklärt Kai Teschner seine Pläne für den Abschluss seiner Arbeit in der Josephstraße. Auf gerade einmal 420 Quadratmetern wurde hier ein Paradies für die ganz jungen Hamburger geschaffen.
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